Stand: 01.09.2016 10:47 Uhr

Tipps für Ausflüge rund um Kiel und die Förde

Größte und wichtigste Veranstaltung in der Landeshauptstadt ist zweifelsohne die jährlich im Juni stattfindende Kieler Woche. Das größte Segelsportereignis der Welt mit umfangreichem Rahmenprogramm dauert neun Tage und lockt Hunderttausende Sportler und Gäste aus dem In- und Ausland an die Förde.

„Sailing City“ nennt sich Kiel – nicht zuletzt wegen des Olympiahafens Schilksee, der im Jahr 1972 Ausgangspunkt für die olympischen Segelwettbewerbe war. © NDR/Karsten Wohlrab, honorarfrei

Die Kieler Förde

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Auf der Kieler Förde, einem der wenigen natürlichen Tiefwasserhäfen an der Ostsee, bestimmen Schiffe das Leben: Frachter, Kreuzfahrtriesen und Segler. Hier ist ständig "Rush Hour".

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Neben dem maritimen Spektakel bietet Kiel viele weitere interessante Freizeitmöglichkeiten für jeden Geschmack. Eine Auswahl:

Tier tut gut

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In den fünf Tiergehegen der Stadt können Besucher unter anderem Muffelwild und Hirsche beobachten.

In gleich fünf städtischen Tiergehegen leben derzeit gut 200 einheimische und in Schleswig-Holstein eingebürgerte Wildtier- sowie europäische Haustierarten. Auerochsen, Bisons, Islandpferde, Sika-Hirsche und Wisente sind nur einige der gehaltenen Rassen. Der teils unmittelbare Kontakt zu den Tieren und die schönen Wald- und Parkflächen machen die Gehege zu einem idealen Ziel für Naturliebhaber und Familien mit kleinen Kindern. Teilweise führen Wanderwege von außerhalb durch die Parks. Die Tiergehege Suchsdorf, Tannenberg, Hasseldieksdamm, Uhlenkrog und Hammer sind ganzjährig geöffnet, der Eintritt ist frei.

Ab ins Museum

Auch an Museen mangelt es in Kiel nicht. Ob Schifffahrtsmuseum, Kunsthalle, die Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung der Christian-Albrechts-Universität, Zoologisches Museum oder Mediendom mit Multimedia-Projektionen des Universums - 20 Häuser mit verschiedenen Themenschwerpunkten laden zu interessanten Rundgängen und Vorführungen ein.

Einblicke in die Unterwasserwelt

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Das Aquarium gibt Einblicke in die heimische Unterwasserwelt.

Wer die Bewohner unserer Meere, Seen und Flüsse aus nächster Nähe beobachten möchte, ist im Aquarium des Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung richtig. Es bietet in gut 30 Schaubecken Einblicke in Flora und Fauna der Unterwasserwelt. Die kleinen Becken ermöglichen es den Besuchern, Fische, Krebse, Korallentiere und viele andere Lebewesen genau zu studieren. Zu sehen gibt es unter anderem Anemonenfische, Heringe, Seewölfe, Dorsche, Seepferdchen und Tintenfische. Eine besondere Attraktion sind die Seehunde, die hier leben und öffentlich gefüttert werden. Der Eintritt ist mit 3 Euro (Kinder und Jugendliche ab sechs Jahre 2 Euro) übrigens sehr günstig, das Aquarium ist täglich außer Heiligabend und Silvester von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Botanische Gärten

In Kiel gibt es zwei botanische Gärten. Der Alte Botanische Garten wurde im 19. Jahrhundert zunächst als privater Landschaftsgarten entworfen und 1868 von der Universität Kiel übernommen. Er liegt am Rande der Kieler Altstadt und befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Förde. Die Anlage besticht durch einen alten, vielfältigen Baumbestand, zu dem sogar ein Urweltmammutbaum gehört. Die Wege führen an naturnaher krautiger Flora, Staudenbeeten, Erholungsflächen sowie Arznei- und Giftpflanzen vorbei. Der romantische Aussichtspavillon des Geländes bietet einen schönen Blick auf die Förde.

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Attraktion des Neuen Botanischen Gartens: die Viktoria-Seerose, die größte Seerose der Welt.

Ende der 70er-Jahre wurde der Botanische Garten auf dem Gelände der Christian-Albrechts-Universität am Stadtrand eröffnet. Dort gibt es vielfältige Baumsammlungen (Arboreten), die nach Regionen (Asien, Amerika und Europa) sortiert sind. Der Garten präsentiert zudem verschiedene Ökosysteme wie beispielsweise Düne, Erlenbruch, Teichlandschaft, Heide und Moor sowie ein Rosarium und einen Arzneigarten. Gleich sieben große Schaugewächshäuser beherbergen Raritäten ferner Vegetationszonen: So gibt es neben dem Tropen- auch ein Nebelwaldhaus sowie eines für Mangroven und tropische Wasserpflanzen wie die größte Seerose der Welt, die "Viktoria". Der Eintritt in beide Gärten ist frei.

Baden und schwimmen

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Vom Strand in Schilksee bietet sich eine toller Blick auf die Segelschiffe im Olympiajachthafen.

Wer gern schwimmt, kommt in Kiel voll auf seine Kosten, schließlich liegt die Stadt direkt am Meer. Strände mit Bademöglichkeit gibt es in Schilksee, Strande, Laboe, Heidkarte, Friedrichsort (Falckensteiner Strand), Heikendorf und Schönberg. Vom Strand in Schilksee sind die Segelschiffe des Olympiajachthafens zu sehen und der Strand Falckenstein lockt mit feinem Sand und dem unverstellten Blick auf Kreuzfahrtschiffe und Fähren. Die Meerwasser-Schwimmhalle Laboe erlaubt das Baden bei schlechtem Wetter - Blick auf das "echte" Meer inklusive. Außerdem gibt es mehrere Hallen- und Freibäder - für alle, die gern festen Boden unter den Füßen haben oder auf Bahnen schwimmen möchten.

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Die Kieler Förde

07.09.2017 21:00 Uhr
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Auf der Kieler Förde, einem der wenigen natürlichen Tiefwasserhäfen an der Ostsee, bestimmen Schiffe das Leben: Frachter, Kreuzfahrtriesen und Segler. Hier ist ständig "Rush Hour". Video (43:40 min)

Dieses Thema im Programm:

mareTV | 07.09.2017 | 21:00 Uhr

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