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Naturfreunde allerdings lockt eher das Watt. Die Insel liegt mitten im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Zweimal täglich gibt die Ebbe den Meeresboden frei. Wattführer laden dann zu Wanderungen ein, die unter anderem zur Hallig Hooge führen. Der Nationalpark-Ranger erklärt bei seinen Führungen den Lebensraum Wattenmeer, stellt Tiere und Pflanzen vor. Dazu gehören auch die Seehunde auf den Sandbänken westlich der Insel. Mit Norderoogsand und Süderoogsand liegen die beiden größten Sandbänke Europas vor Pellworm.
Als Nordseeheilbad bietet die Insel auch zahlreiche Angebote für die Gesundheit: Mutter-Kind-Kuren, Heilanwendungen und Wellness. Wer dem manchmal rauen Klima der Nordsee entkommen will, kann sich im Freizeitbad "Pelle Welle" aufwärmen - bei 29 Grad Wassertemperatur im Schwimmbad oder in einer der Saunen.
Touristen können die Insel per Rad, zu Fuß oder mit Pferden entdecken.
Mehrmals täglich verbindet eine Autofähre die Insel unabhängig von der Tide mit dem Festland. Rund 35 Minuten dauert die Fahrt vom Fähranleger außerhalb des Hafens nach Strucklahndungshörn auf der Halbinsel Nordstrand. Wer sein Auto mitbringt, kann auf rund 80 Kilometer Straßen über Pellworm fahren. Besser lässt sich die Insel freilich mit dem Fahrrad erkunden. Bei einer Ausdehnung von nur etwa sechs mal sieben Kilometern ist jedes Ziel schnell erreicht.
Eine naturnahe Alternative zum Fahrrad ist die Erkundung der Insel mit dem Pferd. Gäste können sich bei mehreren Anbietern Tiere leihen. Ein ganz besonderes Erlebnis sind Ausritte im Watt. Sie werden auch mit Führung angeboten, was empfehlenswert ist, weil das Gelände schwierig ist. Pferdebesitzer können ihre eigenen Vierbeiner mit nach Pellworm bringen. Es gibt einige Pferdepensionen. Wer sich nicht selbst aufs Pferd traut, kann die Insel bei einer gemütlichen Kutschfahrt kennenlernen.