Der Hauptort Norderney im Westen, dahinter viel Natur und ringsherum der Nationalpark Wattenmeer: So präsentiert sich die Insel aus der Luft. Wer diese Vogelperspektive einmal genießen möchte, kann Norderney mit dem Flugzeug ansteuern.
Die meisten Urlauber kommen mit der Fähre. Sie verkehrt mehrmals täglich ab Norddeich. Fahrzeit: etwa 55 Minuten.
15 Kilometer Sandstrand bietet die Insel. Er ist perfekt geeignet für einen langen Spaziergang, für Sport oder einfach zum Entspannen im Strandkorb.
Ein Badekarren erinnert daran, dass Norderney eine lange Tradition als Seebad hat. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts kamen die ersten Gäste.
Anfang des 20. Jahrhunderts besuchten jährlich 40.000 Kurgäste die Insel. Damals säumten feste Umkleidekabinen und Badekarren den Strand.
Die Karren dienten als Umkleidekabinen. Mit Hilfe von Pferden wurden sie ins Wasser gezogen, damit die Herrschaften vor fremden Blicken geschützt ein Bad nehmen konnten.
Der Große Norderneyer Leuchtturm nahm 1874 seine Arbeit auf und gehört zu den historischen Bauten. Er steht etwa in der Inselmitte und verfügt über eine Aussichtsplattform, die täglich von 14 bis 16 Uhr geöffnet ist.
Liebhaber schroffer Dünenlandschaften kommen auf Norderney auf ihre Kosten. Die Walter-Großmann-Düne ist mit 24,4 Metern die höchste. Sie liegt nordöstlich der Inselhauptstadt.
Landschaftlich ebenfalls reizvoll sind die Salzwiesen, auf denen im Sommer der Strandflieder blüht.
Der wohl kurioste Bewohner der Insel ist ein weißer Hirsch. Er gehört zu einer Gruppe von Damwild. Anfang der 1960er-Jahre wurden einige Tiere auf Norderney ausgewildert, heute leben hier etwa 18.