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Amrum: Nordseeinsel mit Traumstrand

Kein Flugplatz, kein Golfplatz und keine Szene-Restaurants, die vom Wesentlichen ablenken: der einzigartigen Natur. Urlaub auf Amrum bedeutet vor allem Ruhe, Entspannung und Beschaulichkeit. Die nordfriesische Insel ist ideal, um einmal völlig abzuschalten und nur per Schiff zu erreichen.

Ein Blick auf das Meer durch die Dünen. Ein Bild von Thorsten Schulz. © NDR Fotograf: Thorsten Schulz Kniepsand ist einer der schönsten und breitesten Sandstrände an der Nordseeküste.

Im Osten grenzt Amrum an das Wattenmeer, dahinter liegen Wald- und Heideflächen, im Westen bestimmen riesige Dünen das Landschaftsbild. Sie sind bis zu 32 Meter hoch. Dahinter erstreckt sich auf zwölf Kilometern Länge einer der breitesten (bis zu 1,5 Kilometer) und schönsten Sandstrände an der Nordseeküste - der Kniepsand. Eigentlich handelt es sich dabei um eine Sandbank, die aber gewöhnlich nicht überflutet und inzwischen auch nicht mehr - wie noch bis Mitte der 60er-Jahre - durch einen Priel von der Insel getrennt ist.

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Amrum aus dere Luf. © VIDICOM
 
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Amrum von oben

Dünen, Leuchttürme und unzählige Sandbänke: Die dünn besiedelste Insel vor der Küste Nordfrieslands aus der Vogelperspektive. (Quelle: VIDICOM)

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Die Insel ist auch Heimat und wichtiger Rastplatz für See- und Singvögel. Die Nordspitze, die Odde, ist Natur- und Vogelschutzgebiet. Der Verein Jordsand bietet hier regelmäßig interessante Führungen an. Rund 10.000 Brutpaare verschiedenster Arten - darunter Eiderenten, Heringsmöwen und Zwergseeschwalben - nisten auf der Insel und erfüllen Luft und Landschaft mit Leben.

Tor zur Insel: Wittdün

Auf Amrum gibt es fünf Dörfer. Wittdün - an der Südspitze gelegen - ist sozusagen das Tor zur Insel, denn vom dortigen Anleger verkehren die Fährschiffe zum Festland und zu den Nachbarinseln. Im Fischer- und Seezeichenhafen liegen Krabbenkutter, Yachten und Ausflugsschiffe vor Anker. Das 1889 gegründete Heilbad ist der jüngste Ort der Insel und verfügt über verschiedene touristische Einrichtungen. Dazu zählen eine lange Strandpromenade - die Wandelbahn, die rund um die Südspitze der Insel führt - eine Einkaufsstraße mit Restaurants und Cafés, eine Jugendherberge sowie Kur- und Wellnessangebote.

Wahrzeichen mit Aussicht: Der Amrumer Leuchtturm

Leuchtturm auf Amrum. © icture alliance / Arco Images Fotograf: J. Pfeiffer Detailansicht des Bildes Schön anzusehen und ein lohnenswertes Ausflugsziel: der gestreifte Leuchtturm. Wer von Wittdün auf der Hauptstraße Richtung Norden fährt, gelangt nach knapp zwei Kilometern zu einem beliebten Ausflugsziel. Der Amrumer Leuchtturm - das Wahrzeichen der Insel - steht auf einer Düne ist einer der höchsten an der norddeutschen Nordseeküste. Ursprünglich war er ein rot-brauner Steinturm, 1952 erhielt er seinen roten Anstrich mit zwei weißen Bändern.

Leuchtturm Amrum

erbaut: 1875
Höhe Turm: 41,8 m
Höhe Leuchtfeuer: 63 m

Öffnungszeiten
im Sommer: Mo bis Fr 8.30 - 12.30 Uhr (letzter Einlass)
an Feiertagen geschlossen
im Winter: Mi 9 - 12.30 Uhr

Noch heute ist der Turm ein wichtiges Seezeichen, das Schiffe vor der Untiefe westlich der Insel warnt. 297 Stufen führen auf die Aussichtsplattform mit Rundbalkon, die in der Saison vormittags für Besucher geöffnet ist und eine herrliche Aussicht auf Amrum, die Nachbarinseln und die Nordsee bietet.

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Biikebrennen an der nordfriesischen Küste © NDR
 
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Biikefeuer auf Amrum

NDR Fernsehen: Nordtour

Auf Amrum hat jedes Dorf sein eigenes Biikefeuer, um den Winter gebührend zu verabschieden. Am 21. Februar ist es soweit. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

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Die Nachbarinseln
Leuchtturm List Ost auf dem Ellenbogen © imago/imagebroker
 

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