Stand: 22.05.2013 14:43 Uhr  | Archiv

Hamburg hat ein neues "Tor zur Welt"

Kita, Grundschule und Gymnasium, dazu Beratungseinrichtungen, Kulturprojekte und eine Volkshochschule: Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat gemeinsam mit Bildungssenator Ties Rabe (SPD), IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg und Oberbaudirektor Jörn Walter das Bildungszentrum "Tor zur Welt" eröffnet. Der Schulneubau im Stadtteil Wilhelmsburg ist eines der wichtigsten Projekte der Internationalen Bauausstellung (IBA). Zugleich handelt es sich um das größte Neubauprojekt der sogenannten Bildungsoffensive Elbinseln, deren Ziel es ist, die Bildungschancen dort zu verbessern.

Ein Lernort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

"Wie eröffnen heute ein ganz besonderes Tor: Ein Tor, das gewährleistet, dass allen, die hindurchgehen, die Welt offen steht", erklärte Olaf Scholz bei der Eröffnungsfeier. Rund 1.500 Schüler aus drei bestehenden Schulen lernen ab sofort in den modernen Gebäuden. Ein Umwelt & Science Center, ein School & Business Center, eine Energiezentrale mit medialer Geowerkstatt sowie ein Multifunktionszentrum mit Elternschule ergänzen das Bildungsangebot. Verbindendes Element zwischen den Gebäuden ist der von Schülern und Bewohnern gemeinsam gestaltete Schulhof. Er soll als "Ankerplatz Agora" zum zentralen Begegnungsort im Stadtteil werden.

Rundgang durch das "Tor zur Welt"

Helle Räume und moderne Ausstattung

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Der Spielplatz im Innenhof ist farbig gestaltet und lädt zum Klettern ein.

Das Bildungszentrum "Tor zur Welt" versteht sich als "lernende Stadt in der Stadt", die nicht nur Kindern und Jugendlichen, sondern allen Bewohnern des Stadtteils offen steht. "Das Bildungszentrum enthält kluge Ideen und vorbildliche Einrichtungen, die dazu beitragen können, dass alle Menschen in diesen Stadtteilen Hamburgs gute Perspektiven erhalten - Kinder und Jugendliche in den Schulen, Erwachsene dank der zahlreichen Angebote der Kooperationspartner", sagte Bildungssenator Ties Rabe bei der Eröffnung.

Architektonisch und technisch ist das Bildungszentrum auf neuestem Stand. Große, offene, helle Räume und Glasscheiben als Trennwände zwischen Räumen und Fluren sollen die Schüler zum Lernen motivieren. Kleine "Lerninseln" in den Fluren mit Stühlen und Tischen können für Gruppen oder Projektarbeit genutzt werden. In den Klassenräumen gibt es statt Tafeln Smartboards , mit denen die Lehrer das "Tafelbild" abspeichern und immer wieder aufrufen können.

Dieses Thema im Programm:

NDR Fernsehen / Hamburg Journal / 21.05.2013 / 19:30 Uhr

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