Stand: 09.05.2017 12:31 Uhr

Hamburg vom Wasser aus entdecken

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Die Hafenfähren sind eine günstige Alternative zu privaten Hafenrundfahrten. Die Schiffe nehmen auch Räder mit.

Die Elbe und der Hafen, die Binnen- und die Außenalster, die vielen Kanäle und die selbst vielen Hamburgern fast unbekannte Bille: Hamburg ist eine Stadt, die vom und mit dem Wasser lebt. Eine Rundfahrt durch den Hamburger Hafen gehört deshalb für viele Besucher fest zum Programm. Sie können wählen zwischen großen, komfortablen Schiffen und den kleineren, flachen Barkassen, die auch unter den vielen Brücken hindurchpassen und deshalb die Speicherstadt ansteuern können (ab 14 Euro). Besonders empfehlenswert ist eine Fahrt mit der Maritimen Circle Line: Sie fährt auf einem Rundkurs durch den Hafen und steuert dabei Museen und Museumsschiffe an (16 Euro). Fahrgäste können zwischendurch an allen Haltestellen aussteigen und später wieder einsteigen.

Die Schiff "Kleine Freiheit".

Von Blankenese zu den Landungsbrücken

Nordtour -

Nach zwölf Jahren gibt es jetzt wieder eine direkte Schiffsverbindung zwischen den Landungsbrücken und dem idyllischen Blankenese.

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Auf Fähren und Traditionsschiffen über die Elbe

Ein besonderes Erlebnis ist eine Fahrt auf einem der Traditionsschiffe. Die schönen alten Segel- und Dampfschiffe nehmen auf ihren regelmäßigen Ausfahrten zahlende Gäste mit an Bord. Je nach Törn und Schiff liegen die günstigsten Fahrten bei etwa 35 Euro pro Person.

Weitere Informationen

Hamburgs maritimes Erbe erleben

Ob mit der Senatsbarkasse "Schaarhörn" oder dem Hochseekutter "Landrath Küster": Die Ausfahrt mit einem Traditionsschiff ist ein echtes Erlebnis. mehr

Eine preiswerte Alternative sind die Hafen-Fähren, auf denen die Tickets des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) gelten. Beliebt, allerdings an sonnigen Wochenenden auch sehr voll, ist die Linie 62, die von den Landungsbrücken über Övelgönne nach Finkenwerder fährt. Weniger überlaufen ist die Linie 73, die den Spreehafen und die Elbinsel Wilhelmsburg auf der anderen Elbseite mit den Landungsbrücken verbindet. Seit April verkehrt zudem eine neue Fährlinie zwischen den Landungsbrücken und Blankenese. Diese ist allerdings privat betrieben, HVV-Tickets haben dort keine Gültigkeit.

Mit dem Elbhüpfer bis nach Wedel und zurück

Von den Landungsbrücken bis nach Wedel und wieder zurück fährt an den Wochenenden zwischen April und Oktober der "Elbhüpfer". Wer möchte, kann zwischendurch an Haltestellen wie Övelgönne oder Teufelsbrück aus- und später wieder einsteigen. Je nach Fahrtdauer kostet das Ticket zwischen 4 und 30 Euro.

Von der Straße per Bus hinein in die Elbe

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Bus statt Schiff: Der Riverbus fährt sowohl auf der Straße als auch auf der Straße.

Statt klassisch per Schiff durch den Hafen zu schippern, können Besucher sich auch an Bord des "Riverbusses" begeben: Dieses Amphibienfahrzeug kreuzt erst durch die Straßen der Hafencity und anschließend über die Elbe. Wer Fluss und Hafengebiet auf diese originelle Weise erkunden möchte, sollte allerdings unbedingt vorab reservieren, die Plätze sind meist relativ schnell ausgebucht (21 Euro).

Unterwegs auf der Alster und ihren Kanälen

Von seinen grünen und idyllischen Seite präsentiert sich Hamburg bei einer Fahrt über die Alster und ihre Kanäle mit einem der weißen Alsterdampfer. Wer zwischendurch gern ein Stück zu Fuß gehen will, kann an einer sogenannten Alsterkreuzfahrt teilnehmen, bei der die Fahrgäste an neun verschiedenen Anlegestellen zwischen Binnenalster und Winterhude beliebig oft aus- und einsteigen können. Neben klassischen Rundfahrten bietet die Alsterflotte zudem Fahrten in die Vierlande und Spezialfahrten mit klassischer Musik oder einem Dinner an Bord an.

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Paddeln in Hamburg abseits bekannter Routen

Die Alsterkanäle sind bei Paddlern beliebt, aber Hamburg bietet noch viele andere Wasserwege für Kanu und Co. Tipps für tolle Touren auf Dove Elbe, Bille oder Alsteroberlauf. mehr

Im Kanu durch die Stadt

Wer lieber selber paddelt, kann neben den Kanälen sowie der Außen- und Binnenalster auch den Oberlauf des Flusses erkunden. Dort führt die Alster teilweise durch eine wilde, grüne Auenlandschaft. Das Wasser ist ziemlich flach, sodass es sich nur mit Kanu, Kajak oder Tretboot befahren lässt.

Hamburgs wenig bekannte Ufer

Auch für viele Hamburger noch unbekanntes Terrain sind die Kanäle auf der Elbinsel Wilhelmsburg. Sie bieten eine interessante Mischung aus grüner Idylle und Industriekultur. So stapeln sich etwa am Jaffe-Davids-Kanal die Hafencontainer, der Kanurundkurs am Inselpark wiederum führt auf den idyllischen Kuckucksteich. Wildes Grün erwartet Paddler auf der Bille zwischen Bergedorf und Reinbek sowie am Neuengammer Durchstich zwischen Dove-Elbe und Gose-Elbe (während der Brutzeit zwischen Mitte April und Mitte Juni gesperrt). Ein eigenes Boot ist nicht notwendig: Zahlreiche Bootsvermietungen verleihen sowohl entlang der Alster als auch in Wilhelmsburg und Bergedorf Kanus und Kajaks.

Per Gondel oder SUP-Board übers Wasser

Wer es romantisch liebt und bereit ist, dafür etwas tiefer in die Tasche zugreifen, für den halten einige Bootsvermietungen entlang der Alster noch ein weiteres Angebot bereit: eine Fahrt in einer venezianischen Gondel. Und auch für alle, die lieber ganz allein auf dem Wasser unterwegs sind, gibt es mittlerweile an vielen Verleihstationen eine modische Alternative - sogenannte SUP-Boards. Damit bewegt man sich stehend über die Alster und ihre Kanäle.

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Eine Fahrradtour über die Alster

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Mit einem schwimmenden Fahrrad kann man neuerdings über die Alster schippern. Die kann man nicht nur einzeln mieten, sondern auch eine komplette Tour machen. Video (02:10 min)

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Dieses Thema im Programm:

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