Stand: 07.08.2016 15:39 Uhr

Auf Gipfeltour in den Harburger Bergen

Wer im Hamburger Umland wandert, muss meist nur wenige Höhenmeter überwinden. Das gilt allerdings nicht, wenn der Ausflug in die Harburger Berge führt. Das Wald- und Heidegebiet am südlichen Stadtrand bietet überraschend steile Anstiege, enge Täler und bis zu gut 150 Meter hohe Berge.

Durch die Fischbeker Heide im Regionalpark Rosengarten führen viele schöne Wege.

Das reizt nicht nur Wanderer, sondern auch Mountainbiker, zumal sich die Harburger Berge auch mit der S-Bahn (Station Hamburg-Neuwiedenthal) gut erreichen lassen.

Rasten in der Hütte

In der Nähe der Haltestelle beginnt der gut ausgeschilderte Wanderweg W1, eine von elf Touren des Vereins Regionalparks Rosengarten. Die zehn Kilometer lange Rundtour führt auf teils schmalen Pfaden durch die Wälder der Haake sowie über Berge und Hügel der Neugrabener Heide. Immer wieder bieten sich schöne Blicke auf Hamburg und das Elbe-Urstromtal. Wer auf der Halbtagestour Hunger und Durst bekommt, kann sogar in zwei Gaststätten einkehren, die sich Hütten nennen. Mit dem Mountainbike lässt sich eine ähnliche Runde bis östlich der Autobahn 7 fahren. Auch die Fernwanderroute Heidschnuckenweg verläuft durch die Harburger Berge und weiter in die Lüneburger Heide.

Auf die höchsten Berge wandern

Die höchsten Erhebungen der Harburger Berge liegen im östlichen Teil: der 155 Meter hohe Hülsenberg sowie der Gannaberg mit dem Fernsehturm Rosengarten. Ein beliebtes Ziel ist auch der Paul-Roth-Stein, ein fast zwei Meter hoher Findling aus Granit, der laut Inschrift einem "Wanderer, Freund der Heide und des Waldes" gewidmet ist.

Bei Wintersportlern ist der Reiherberg besonders beliebt. Der steile Aufstieg wird mit einer rasanten Schlittenfahrt ins Tal belohnt.

Wildpark und Freilichtmuseum

Doch nicht nur aktive Ausflügler finden in den Harburger Bergen attraktive Ziele. Mit Kindern etwa lohnt ein Besuch des Wildparks Schwarze Berge. Auf dem 50 Hektar großen Gelände leben rund 100 Tierarten wie Alpensteinböcke, Mufflons oder Luchse.

Wer sich für ländliche Kultur und Geschichte interessiert, kann im Freilichtmuseum am Kiekeberg vieles über das Landleben in der Zeit von 1600 bis in die 1959er-Jahre erfahren.

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Tipp: Walderlebnisse im Wildpark Schwarze Berge

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Ein Rundgang durch das Freilichtmuseum bei Hamburg ist abwechslungsreich und bietet viele Möglichkeiten, selbst aktiv werden. Dabei kann es manchmal auch nass werden. mehr

Karte: Ausflugsziele in den Harburger Bergen

Dieses Thema im Programm:

Rund um den Michel | 07.08.2016 | 18:00 Uhr

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