Rügen: Ferieninsel für jede Gelegenheit
Strand, Kultur, unberührte Natur: Die größte Insel Deutschlands hat für jeden etwas zu bieten. mehr
Im Strelasund können einige kapitale Barsche und Zander gefangen werden.
Es ist das Reich der Riesen: Die Rügenschen Boddengewässer gehören wohl zu den besten Hechtgewässern in ganz Europa. Nirgendwo sonst gibt es so viele kapitale Exemplare jenseits der magischen 20-Pfund-Marke. Mit Ausnahme der Schonzeit, die jedes Jahr vom 1. März bis zum 30. April andauert, wird ganzjährig auf Hecht geangelt. Zu den besten Hechtrevieren gehört der Rassower Strom, der in Fachkreisen auch die "Autobahn der Hechte" genannt wird. Aber man kann genau so gut im Kubitzer, Schaproder oder im Breetzer Bodden einen Meterhecht überlisten.
Vor dem Stralsunder Hafen und im Strelasund lauern dicke Barsche und kampfstarke Zander. Der "Top-Spot" in Sachen Heringsangeln ist der alte Rügendamm über dem Strelasund. Schulter an Schulter stehen hier Hunderte Angler auf der Brücke und vor ihnen ein Meer von Booten auf dem Bodden. Wer allerdings während der Hauptsaison einen guten Platz auf dem Rügendamm haben möchte, sollte schon früh, am besten vor 6 Uhr, am Platz sein. Auch das Watangeln ist durchaus erfolgreich, aber auch nicht ganz ungefährlich. Hier sollte man sich deshalb lieber einem ortskundigen Fürer anvertrauen. Dann kann man dicht an der Fahrrinne stehend auf Hecht oder Hornhecht einiges erleben. Aber Vorsicht: Ein Schritt nach vorn und der Angelausflug findet ein jähes Ende.
Köder