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Die Köhlbrandbrücke © fotolia Fotograf: Marco2811
 

Der Hamburger Hafen

Mehr als Container und Warenumschlag - ein Blick hinter die Kulissen. mehr

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Frühlingsblüte an der Außenalster in Hamburg © picture-alliance/chromorange Fotograf: Christian Ohde
 
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Hamburg: Grüne Metropole am Wasser

Stadtporträt mit Informationen über Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote. mehr

 

Angeln im Hamburger Hafen

Das Angeln im Hamburger Hafen unterscheidet sich in vielen Details vom Fischen in anderen Revieren. Nicht wenige fremdeln anfangs ein wenig damit, ihre Rute mitten im Hafenbecken, zwischen Industrieanlagen und Containerbrücken, auszuwerfen. Doch das Angeln in urbaner Umgebung ist schon längst kein Geheimtipp mehr. Die Wasserqualität der Elbe hat sich kontinuierlich verbessert, die Zeiten, in denen vor dem Verzehr von Elbfisch gewarnt wurde, sind zum Glück vorbei.

Rute raus, der Spaß beginnt - in Hamburg

- 02.07.2011 15:55 Uhr

"Dicke Pötte, fette Fische!" Wenn Angler Heinz Galling aufkreuzt, sind auch im Hamburger Hafen die Ruten krumm. Mit zwei Angel-Profis erkundet er das Angelrevier.

Der Hafen ist ein "freies Gewässer"

Bis auf wenige Ausnahmen sind die Becken und Kanäle des Hamburger Hafens "freie Gewässer". Angeln ist dort grundsätzlich erlaubt. Voraussetzung ist allerdings, dass man einen Fischereischein besitzt und die Fischereiabgabe für das laufende Jahr bezahlt hat. Auskunft darüber, wie man seinen "Angelschein" macht, erteilt zum Beispiel der Angelsport-Verband Hamburg.

Wer ohne Fischerreischien angelt, macht sich der Fischwilderei schuldig und kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren bestraft werden.

Von Aal bis Zander ist alles drin

Wer seinen Angelplatz im Hafen gefunden hat, dem bietet sich neben einer einmaligen Kulisse die ganze Bandbreite der Fischarten. Grundangeln auf Aal oder Butt und Spinnfischen auf Räuber wie Zander und Hecht bieten sich an. Wer Erfolg haben will, sollte allerdings die Tide im Blick behalten. Zanderangler gehen am besten zwei Stunden vor bis zwei Stunden nach dem Hochwasser auf die Pirsch. Ein guter Plattfischplatz liegt vor dem Kaispeicher A. Dort gibt es eine Sandbank mit Buttgarantie.

Wer von den Anlegern im Hamburger Hafen aus angeln will, sollte einigermaßen seefest sein, denn alle Anleger sind Schwimmpontons - und so manche "Landratte" ist beim Angeln in der Hansestadt schon seekrank geworden. Allerdings könnten diese Plätze bald für Angler gesperrt sein. Weil immer wieder Hafenfähren durch Angelschnüre beschädigt werden, wird das Angeln vom Anleger aus möglicherweise bald verboten.

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Holger Sellenthin fing einen schmackhaften Hecht © NDR Fotograf: Holger Sellenthin aus Rostock
 
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Anglerkontrolle auf der Elbe

23.05.2012 | 19:30 Uhr
NDR Fernsehen: Hamburg Journal

In Hamburg gibt es viele sehr gute Angelplätze. Mehr als 90 Fischarten tummeln sich in Elbe und Alster. Aber nicht nur Fische müssen Angst haben, dort erwischt zu werden.

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Rezepttipp
Ein Elbfischer hält einen Aal in der Hand. © picture-alliance/ dpa-Report Fotograf: Jens Wolf
 

Hamburger Aalsuppe

Die Hamburger Aalsuppe ist eine traditionelle Suppe und ursprünglich ohne Fisch. Erst ein Missverständnis führte zum Aal in der Suppe. mehr


Gebratener Zander mit zweierlei Spargel

NDR Fernsehen: Polettos Kochschule

Ein Rezept von Cornelia Poletto mehr

Übersicht
Angler mit Hecht in den Händen
 

Dicke Fische: Angeln im Norden

Die schönsten Angelplätze und Tipps für einen guten Fang. mehr


Angelschnüre beschädigen Hafen-Fähren

Im Hamburger Hafen wird das Angeln auf öffentlichen Anlegern und Pontons wohl noch in diesem Sommer verboten. mehr

Weitere Informationen

Die Karte zeigt, wo in Hamburg geangelt werden darf.

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Der ASV liefert alle Infos rund ums Angeln in Hamburg.

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