Kürbis-Rezepte
Suppen, Nudelgerichte und Kürbisgemüse als Beilage. mehr
Rund 200 verschiedene essbare
Kürbissorten wachsen in Deutschland.
Hokkaido
Er zählt zu den beliebtesten Kürbissorten. Die japanische Züchtung ist außen und innen kräftig orange gefärbt. Das aromatische Fruchtfleisch kann roh oder gegart gegessen werden. Wer den Kürbis kocht, kann sogar die Schale mitverzehren. Zur Gattung des Hokkaido gehört auch der Uchiki Kuri - eine kleinere ein bis zwei Kilo schwere Variante. Wie sein "großer Bruder" besitzt er einen intensiv nussigen Geschmack und eignet sich insbesondere für Suppen. Charakteristisch ist seine gute Lagerfähigkeit, wenn die Früchte unverletzt und mit Stiel geerntet wurden.
Gelber Zentner
Er ist der Riese unter den Kürbissen - mit einem Gewicht von 30 bis 50 Kilogramm. Seine gelbe, netzartige Schale ist nicht sehr hart, sodass sich die Frucht gut mit einem Löffel aushöhlen lässt. Auf dem Markt wird diese Kürbissorte mit ihrem fruchtig-frischen Geschmack meist in Scheiben verkauft. Sie eignet sich vor allem zum Einlegen, da das weiche Fleisch besonders gut Essenzen aufnimmt. Durch das Einlegen in Gewürzbrühe bekommt der Kürbis einen süß-sauren Geschmack - ähnlich wie Gurken. Auch die Kerne sind essbar und sehr gesund. Getrocknet schmecken sie nussartig.
Muskatkürbis
Dieser Speisekürbis wiegt drei bis fünf Kilogramm. Seine Schale ist deutlich gerippt und grünlich bis bräunlich-orange. Das Fruchtfleisch ist kräftig orange und sein Geschmack sehr intensiv. Er lässt sich sowohl roh als auch gegart genießen. Wegen seiner Größe wird er oft in Teilstücken angeboten. Er eignet sich für Suppen und Kürbisgemüse sowie für Chutneys und Marmeladen.
Rocket
Er besitzt eine glatte hellorangefarbene Schale und hellgelbes Fruchtfleisch. Typisch ist seine hochrunde Form. Diese Sorte ist ideal zum Aushöhlen. Das Fleisch lässt sich für Suppen, Pürees und Kuchen verwenden.
Spirit
Er ist kugelrund und hat eine leuchtend orangefarbene Schale. Ähnlich wie der Rocket eignet sich diese Sorte sehr gut als Laternenkürbis.
Steirischer Ölkürbis
Diese Sorte reift in der sonnigen Steiermark. Während das Fleisch lediglich als Viehfutter dient, sind die Kerne umso besser verwendbar. Aus ihnen wird das gesunde Kürbiskernöl gewonnen. Alternativ lassen sich daraus Knabberkerne rösten.
"Early Butternut" heißt diese Kürbissorte, die angenehm würzig schmeckt.
Early Butternut
Er gehört wie der Muskat zu den Moschuskürbissen. Charakteristisch ist seine Birnenform und die hellgelbe Schale. Innen ist er tieforange. Er wiegt im Durchschnitt ein Kilogramm und enthält wenig Kerne. Der Butternut schmeckt würzig und lässt sich roh und gegart genießen. Er eignet sich als Gemüse oder für Aufläufe.
Flaschenkürbis
Das Gemüse des Jahres 2002 war die einzige Kürbisart, die bereits vor der Entdeckung der Neuen Welt im mitteleuropäischen Raum genutzt wurde. Bereits Hildegard von Bingen würdigte den Flaschenkürbis als wertvolles Gewächs. Er kann ähnlich wie Zucchini oder Schmorgurken zubereitet werden und lässt sich mit Hackfleisch, Fisch oder Käse füllen.
Mandarinenkürbis und Mikrowellenkürbis
Diese beiden kleinen Sorten wiegen nur etwa 200 Gramm. Der Mandarinenkürbis ist, wie sein Name schon sagt, außen kräftig orange und innen hellgelb. Der Mikrowellenkürbis ist etwas heller. Beide Sorten eignet sich gut zum Füllen und garen sowohl im Backofen als auch in der Mikrowelle.