Seemannskost und süße Sünden
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Wichtig ist es, beim Kauf von Kohl auf die Frische zu achten. Denn alter Kohl schmeckt nicht und hat seine wertvollen Vitamine verloren. Junger Kohl lässt sich von altem wie folgt unterscheiden:
Mit jedem Lagertag verliert Kohl wichtige Vitamine. Eingefroren hingegen ist vor allem frostfester Winterkohl wie zum Beispiel Wirsing, Grünkohl oder Kohlrabi sehr gesund. Je schneller das Gemüse nach der Ernte und dem Kochen eingefroren wird, desto mehr gesunde Vitamine bleiben erhalten. Vor dem Einfrieren sollte der Kohl geschnitten, kurz blanchiert und abgeschreckt werden. Nach dem Abkühlen am besten portionsweise einfrieren - so hält sich das Gemüse etwa acht bis zehn Monate.
Ein Klassiker aus Weißkohl, der immer schmeckt: Kohlrouladen.
Ein Nachteil von Kohl: Egal, ob auf die traditionelle Art mit Schmalz oder leicht in Olivenöl angedünstet - jeder Kohl riecht stark beim Kochen. Er enthält Schwefel, der sich beim Kochen stark bemerkbar macht. Doch es gibt einen einfachen Hausfrauentrick: Einen kleinen Schuss Essig ins Kochwasser geben, und schon ist Schluss mit den Kohlschwaden, die durchs ganze Haus wabern. Bei der Zubereitung von Kohl immer ein wenig Öl oder Butter verwenden, denn nur dann können die vielen gesunden Vitamine auch vom Körper aufgenommen werden. Gegen die blähende Wirkung hilft die Zubereitung mit Gewürzen wie Anis, Fenchel oder Kümmel. Nach dem Kohlgenuss helfen Fenchel, Kümmel oder Kamille - etwa als Tee zubereitet nach der Kohlmahlzeit.