Stand: 28.07.2016 13:56 Uhr

Salat: Leicht und nährstoffreich

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Salat ist nicht nur eine gute Beilage zu Fisch und Fleisch, sondern schmeckt auch als Hauptgericht.

Knackig, bunt und gesund: Salat besteht zu 95 Prozent aus Wasser, enthält kaum Kohlenhydrate und damit auch kaum Kalorien. Dafür ist er nährstoffreich, liefert wichtige B-Vitamine, Vitamin C und Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Folsäure und Eisen. Außerdem steckt in grünem Salat der Farbstoff Chlorophyll. Er unterstützt die Bildung des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin, wirkt entgiftend und schützt die Zellen. Salate aus der Familie der Zichorien - dazu zählen Chicorée, Endivien und Radicchio - enthalten außerdem gesunde Bitterstoffe. Sie wirken verdauungsfördernd und sorgen dafür, dass man sich schneller satt fühlt.

Wenig Kalorien und trotzdem sättigend

Besonders gesund ist Salat in Kombination mit anderen Gemüsesorten und wertvollen Pflanzenölen. Letztere sorgen dafür, dass die Pflanzenstoffe vom Körper aufgenommen werden können. Da Salat kalorienarm, aber ballaststoffreich ist, sättigt er schnell und eignet sich gut für Diäten und bewusste Ernährung. Und: Wer als Vorspeise einen Salat isst, belastet den Organismus weniger mit dem Hauptgang.

Die Auswahl an Salat ist groß und vielfältig, längst gibt es nicht mehr nur grünen Salat mit glatten Blättern.

Salatsorten im Überblick

Salat kaufen, zubereiten und richtig lagern

Der Handel bietet das ganze Jahr über ein breites Sortiment von Salaten an, im Winter allerdings nur Importware, die wenig Nährstoffe enthält. Der Saisonhöhepunkt für heimische Salate liegt zwischen Mai und Juli. Salate aus regionalem Anbau haben keinen langen Transport hinter sich und sind deshalb frischer.

Je kräftiger die Farbe eines Salates ist, desto mehr Vitamine und Mineralstoffe enthält er. Verbraucher können seine Frische an der Schnittstelle des Strunkes erkennen. Salatköpfe sollten sich fest anfühlen und die Blätter unversehrt, knackig und frisch sein. Sind die Schnittstellen braun und saftlos, ist der Salat schon älter. Frische Rauke hat knackige und keine welken Blätter.

Salat am besten bald nach dem Kauf zubereiten, denn er verliert schnell seine Nährstoffe. Romana, Lollo rosso und Rucola bleiben in einem perforierten Plastikbeutel länger frisch. Salat gehört in das Gemüsefach des Kühlschranks. Grundsätzlich gilt: Je zarter und feiner die Blätter, desto kürzer lässt sich ein Salat lagern.

Salat waschen und anmachen

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Eine Vinaigrette aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer ist schnell angerührt. Wer mag, gibt frische Kräuter dazu.

Blätter immer im Ganzen und erst kurz vor dem Zubereiten waschen. Anschließend klein schneiden oder zupfen. Salat niemals lange wässern, sonst verliert er seine Vitamine. Am besten ein Sieb verwenden, in dem einzelne Blätter abgebraust werden können, oder das Grün kurz durch kaltes Wasser ziehen. Den Salat mithilfe einer Salatschleuder trocknen oder vorsichtig in einem sauberen Küchentuch schleudern. Das Dressing erst kurz vor dem Servieren unterheben, sonst fällt der Salat schnell in sich zusammen.

Übrigens enthalten vor allem die äußeren, satt grünen Salatblätter sowie Stile und Strunk wertvolle Inhaltsstoffe. Sie sollten deshalb nach Möglichkeit mit verwendet werden.

Weitere Informationen

Rezepte mit Blattsalat

Als Beilage, angereichert mit Pilzen oder Käse als Hauptgericht oder sogar warm zubereitet: Rezeptideen von einfach bis raffiniert. mehr

Dieses Thema im Programm:

Markt | 18.04.2016 | 20:15 Uhr

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