Stand: 29.12.2015 11:23 Uhr

Fondue: Klassiker zu Silvester

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Ein Topf mit heißem Fett oder Brühe sowie viele kleine Köstlichkeiten - schon kann der Spaß beginnen.

Ob mit knackigem Gemüse, mit Fisch oder Fleisch, mit exotischen Chutneys oder feurigen Dips: Fondue ist ein echter Klassiker für den Silvesterabend. Die Vorteile liegen auf der Hand: Niemand muss während des Essens in der Küche werkeln, stattdessen stellen sich die Gäste ihr Essen ganz nach persönlichen Vorlieben selbst zusammen. Und während es im Topf brodelt, bleibt viel Zeit für entspannte Gespräche. Worauf sollte man bei der Vorbereitung achten und welche Zutaten eignen sich besonders gut? Tipps für ein gelungenes Silvester-Fondue.

Das passende Zubehör

Neben Fonduetöpfen benötigen Sie ein Rechaud mit Brennflüssigkeit (Spiritus) oder Brennpaste oder einen Elektrobrenner. Zum Aufspießen und Garen von Fleisch, Fisch und Gemüse sind lange Fondue-Gabeln notwendig, für Fisch und andere empfindliche Zutaten, die leicht zerfallen, gibt es in Haushaltsgeschäften und Asialäden kleine Metallsiebe. Wichtig: Das Rechaud sollte auf einer feuer- und rutschfesten Unterlage stehen, der Topf muss sicher und fest auf dem Rechaud stehen, damit er nicht umkippen kann.

Brühe oder Fett?

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Wer mal etwas Neues probieren möchte, macht ein Fischfondue. Dafür eignet sich ein selbst gekochter Fischfond am besten.

Für das klassische Fleisch- und Gemüsefondue wird heißes Fett verwendet. Es hat den Vorteil, dass das eingetunkte Fleisch und Gemüse je nach Garzeit schön kross wird. Verzichten Sie auf billige Fette, da die Flüssigkeit den Geschmack mitbestimmt. Verwenden Sie nur Pflanzenöle, die sich hoch erhitzen lassen, wie Erdnussöl, raffiniertes Sonnenblumen- oder Rapsöl oder alternativ Kokosfett. Butter oder Margarine sind ungeeignet.

Fondue mit Brühe ist deutlich fettärmer und hat den Vorzug, dass ganz nebenbei noch eine würzige Suppe entsteht, die zum Abschluss getrunken werden kann. Gemüse sollte allerdings vorgekocht werden, um die Garzeit zu verkürzen. Fischfondue gelingt besonders gut mit einem selbst gekochten Fischfond, man kann aber auch Gemüsebrühe verwenden.

Sowohl Brühe als auch Fett am besten zunächst auf dem Herd erhitzen. Dabei darauf achten, dass die Töpfe nur etwa bis zur Hälfte gefüllt sind, damit die heißen Flüssigkeiten nicht spritzen oder überkochen können. Die richtige Temperatur: etwa 100 Grad für Brühe, 180 Grad für Fett.

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Je nach Geschmack lässt sich Fondue mit Fleisch, mit Gemüse oder mit Fisch und Meeresfrüchten zubereiten, die sich zum Kurzgaren eignen. Dazu zählen etwa Filet vom Rind, Kalb oder Lamm sowie Hühner- und Putenbrust. Das Fleisch vorher gut abtupfen, damit es nicht stark spritzt. Beim Fisch sollten Sie Sorten mit festem Fleisch wählen, das nicht so schnell zerfällt, etwa Lachs oder Seeteufel. Auch Garnelen sind gut geeignet. Rechnen Sie bei Fisch und Fleisch ungefähr mit 200 Gramm pro Person. Gemüse wie Paprika, Zucchini, Brokkoli, Fenchel, Aubergine oder Pilze sind leckere vegetarische Alternativen oder Ergänzungen.

Ein Stück Baguette, eingelegtes Gemüse wie Gurken, Zwiebeln oder Kapern sowie ein frischer Salat sind ideale Begleiter eines Fondue-Essens. Außerdem darf eine Auswahl verschiedener Chutneys, Dips und Soßen auf dem Tisch nicht fehlen.

Wohin mit dem gebrauchten Fett?

Nach dem Fondue die Fettreste auf keinen Fall in die Spüle oder Toilette gießen. Stattdessen das Fett komplett auskühlen lassen. Kokosfett wird wieder fest und kommt, etwa in Zeitungspapier eingewickelt, in den Hausmüll. Flüssiges altes Fett in Flaschen oder alte Milchtüten umfüllen und ebenfalls über die Restmülltonne entsorgen.

Würziger Genuss: Käsefondue

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Beim Käsefondue taucht man Weißbrotwürfel in würzigen geschmolzenen Käse.

Auch Käsefreunde kommen beim Fondue auf ihre Kosten. Ein echtes Schweizer Käsefondue besteht aus Weißwein, mindestens zwei verschiedenen Käsesorten, etwas Speisestärke, Pfeffer und Kirschwasser. Zubereitet wird das Ganze in einem Keramik-Topf. Zunächst den Boden des Topfes mit einer aufgeschnittenen Knoblauchzehe einreiben. Den trockenen Weißwein (für vier Personen einen halben Liter) hineingeben und auf der Herdplatte erwärmen. 650 Gramm geriebenen Käse - es eignen sich Sorten wie Gruyère, Vacherin, Emmentaler, Raclettekäse und Appenzeller - hinzufügen und langsam schmelzen lassen. Zum Schluss etwas Speisestärke einrühren und aufkochen lassen. Weißen Pfeffer und ein Schnapsglas Kirschwasser hinzufügen und den Topf auf ein Rechaud stellen. Weißbrotwürfel auf Fonduegabeln aufspießen und in die Käsemasse tauchen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR Fernsehen / Mein Nachmittag / 15.12.2014 / 16:10 Uhr

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