Stand: 19.12.2014 10:15 Uhr

Klassiker zu Silvester: Fondue

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Ein Topf mit heißem Fett oder Brühe sowie viele kleine Köstlichkeiten - schon kann der Spaß beginnen.

Ob mit knackigem Gemüse, mit Fisch oder Fleisch, mit exotischen Chutneys oder feurigen Dips: Fondue ist ein echter Klassiker für den Silvesterabend. Die Vorteile liegen auf der Hand: Niemand muss während des Essens in der Küche werkeln, stattdessen stellen sich die Gäste ihr Essen ganz nach persönlichen Vorlieben selbst zusammen. Und während es im Topf brodelt, bleibt viel Zeit für entspannte Unterhaltungen. Worauf sollte man bei der Vorbereitung achten und welche Zutaten eignen sich besonders gut? Tipps für ein gelungenes Silvester-Fondue.

Das passende Zubehör

Neben Fonduetöpfen benötigen Sie ein Rechaud mit Brennflüssigkeit (Spiritus) oder Brennpaste oder einen Elektrobrenner. Zum Aufspießen und Garen von Fleisch, Fisch und Gemüse sind lange Fondue-Gabeln notwendig, für Fisch und andere empfindliche Zutaten, die leicht zerfallen, gibt es in Haushaltsgeschäften und Asialäden kleine Metallsiebe.

Brühe oder Fett?

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Für ein Fischfondue eignen sich Lachs, Zander und Seeteufel. Am besten schmeckt es mit einem selbst gekochten Fischfonds.

Für das klassische Fleisch- und Gemüsefondue wird heißes Fett verwendet. Das hat den Vorteil, dass das eingetunkte Fleisch und Gemüse je nach Garzeit schön kross wird. Verzichten Sie auf billige Fette, da der Geschmack durch die Flüssigkeiten mitbestimmt wird. Verwenden Sie gutes Pflanzenöl, beispielsweise Sonnenblumen oder alternativ Kokosfett. Butter oder Margarine sind ungeeignet.

Fondue mit Brühe ist deutlich fettärmer und hat den Vorzug, dass ganz nebenbei noch eine würzige Suppe entsteht, die zu Abschluss getrunken werden kann. Gemüse sollte allerdings vorgekocht werden, um die Garzeit zu verkürzen. Fischfondue gelingt besonders gut mit einem selbst gekochten Fischfond, man kann aber auch Gemüsebrühe verwenden.

Sowohl Brühe als auch Fett am besten auf dem Herd erhitzen, bevor es losgeht. Dabei darauf achten, dass die Töpfe nur etwa bis zur Hälfte gefüllt sind, damit die heißen Flüssigkeiten nicht spritzen oder überkochen können. Die richtige Temperatur: etwa 100 Grad für Brühe, 180 Grad für Fett.

Diese Zutaten passen zum Fondue

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Es muss nicht immer Fleisch sein: Fast alle etwas festeren Gemüsesorten eignen sich für Fondue.

Je nach Geschmack lässt sich das Fondue mit Fleisch, mit Gemüse oder mit Fisch und Meeresfrüchten zubereiten, die sich zum Kurzgaren eignen. Dazu zählen etwa Filet vom Rind, Kalb oder Lamm sowie Hühner- und Putenbrust. Das Fleisch vorher gut abtupfen, damit es nicht so stark spritzt. Beim Fisch eignen sich vor allem Sorten mit festem Fleisch, das nicht so schnell zerfällt, etwa Lachs oder Seeteufel. Auch Garnelen sind gut geeignet. Rechnen Sie bei Fisch und Fleisch ungefähr mit 200 Gramm pro Person. Gemüse wie Paprika, Zucchini, Brokkoli, Fenchel, Aubergine oder Pilze sind leckere vegetarische Alternativen oder Ergänzungen.

Was gibt es dazu?

Rezepte

So schmeckt das Fondue

In geselliger Runde beisammen sitzen und genießen. Rezepte für Brühe, Dips, Salate und andere leckere Beilagen. mehr

Ein Stück Baguette, eingelegtes Gemüse wie Gurken, Zwiebeln oder Kapern sowie ein frischer Salat sind ideale Begleiter eines Fondue-Essens. Außerdem darf eine Auswahl verschiedener Chutneys, Dips und Soßen auf dem Tisch nicht fehlen. Wir haben eine Auswahl passender Rezepte zusammengestellt.

Wohin mit dem Fett nach dem Fondue?

Nach dem Fondue die Fettreste auf keinen Fall in die Spüle oder Toilette gießen. Stattdessen das Fett komplett auskühlen lassen. Kokosfett wird wieder fest und kommt, etwa in Zeitungspapier eingewickelt, in den Hausmüll. Flüssiges altes Fett in Flaschen oder alte Milchtüten umfüllen und ebenfalls über die Restmülltonne entsorgen.