Falsche Krebsdiagnose
Über die Behandlung eines Krebspatienten entscheidet der Pathologe nach der Untersuchung von Gewebeproben. Doch auch Pathologen können irren. Ist eine Zweitmeinung sinnvoll?mehr
Erholung vom hektischen Alltag mit Autohupen und Abgasen gibt es im nahe gelegenen Stadtwald.
Für viele ist der Wald ein ganz besonderer Ort. Die meisten verbinden mit ihm saubere Luft, Schönheit und Ruhe. Ein Spaziergang durch den Frühlingswald tut Körper und Seele gleichermaßen gut. Wer sich regelmäßig draußen an der frischen Luft bewegt, stärkt Herz und Kreislauf und kurbelt seinen Stoffwechsel an, da die Luft im Wald besonders gesund ist. Denn Nadeln, Zweige und Blätter filtern den Staub aus der Luft heraus. Ausgewachsene Bäume verdunsten über ihre Blätter 500 Liter Wasser am Tag und feuchten die Luft damit an. Gerade für Sportler ist es angenehm, beim Wandern, Laufen oder Nordic-Walken gesunde Luft zu atmen. Viele Jogger genießen den Lauf im Stadtwald, da sie sich abgeschottet von der Stadt fühlen und so neue Kraft sammeln können.
Raus in die Natur: Ein Spaziergang im Grünen kurbelt den Stoffwechsel an.
Wer beim Laufen den würzigen Duft eines Kiefernwaldes einatmet, an uralten Bäumen vorbei kommt oder Tieren begegnet, erlebt die Natur besonders intensiv. Sport an der frischen Frühlingsluft steigert unser Wohlbefinden. Doch auf eins sollte jeder beim Joggen im Wald achten, sagt der Direktor des Instituts für Sportmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover, Professor Uwe Tegtbur: "Waldboden ist traumhaft zum Laufen, man sollte aber drauf achten, gerade am Anfang, dass der Boden eben ist." Die häufigste Unfallursache bei einem Waldlauf ist das Umknicken mit dem Sprunggelenk, wenn querfeldein oder auf schmalen Pfaden gelaufen wird.
Wer es etwas langsamer mag und durch den Frühlingswald lieber wandert, tut auch etwas für seine Figur. Pro Kilometer verbraucht unser Körper nämlich beim Wandern 50 Kilokalorien. Der Ausflug in den Wald mit den Kindern lohnt sich ebenfalls. Umweltforscher haben herausgefunden, dass Kinder, die früh den Wald lieben lernen, auch als Erwachsene naturverbunden sind.