Schoko-Makronen
Leckere Plätzchen für die Adventszeit. mehr
Das Wetter wird zunehmend ungemütlich, die Sommerstimmung verfliegt und die dunkle Jahreszeit beginnt - kurz: Wir brauchen Trost. Am besten in Form von Schokolade, die soll glücklich machen, wie man zum Beispiel auf großen Veranstaltungen wie der Schokoladenmesse in Paris sehen konnte: Da waren alle sehr glücklich, Händler wie Schokofans.
54 Gramm Zucker
27 Gramm Fett
9 Gramm Ballaststoffe
6 Gramm Eiweiß
1 Gramm Wasser
3 Gramm Theobromin, Tryptophan, Anandamid
Neben üblichen Nahrungsmittel-Inhalten wie Zucker, Fett und Eiweiß sind in Schokolade noch andere Stoffe: Das sind unter anderem Theobromin und Tryptophan, die wie ein natürliches Antidepressivum und damit leicht stimmungsaufhellend wirken. Nicht zu unterschätzen ist der eher psychisch wirkende Effekt des warmen, schmelzenden Gefühls der Süße im Mund.
Ob heißer Kakao oder in Tafel-Form - Schokolade hat viele Facetten.
Schokolade soll das Risiko von Bluthochdruck und Herzinfarkt mindern. Bitterschokolade kann den Spiegel an Antioxidantien anheben und damit das Herz schützen - allerdings nur für ein paar Stunden. Die Wirkung von Schokolade soll sogar bereits im Mund beginnen und Karies verhüten. Allerdings: In handelsüblicher Schokolade ist oft so viel Zucker, dass diese Wirkung damit wieder zunichte gemacht wird.
Ob Schokolade tatsächlich Akne hervorrufen kann, ist noch nicht gesichert, aber es gibt einen ganz deutlich negativen Punkt: Zu viel Schokolade macht dick. Jeder Deutsche isst nach der Statistik rund 90 bis 100 Tafeln Schokolade im Jahr, das sind neun bis zehn Kilogramm. Das ist natürlich viel zu viel. Das Problem bei so einer Tafel ist für die meisten Menschen: Man nimmt sich vor, nur ein kleines Stückchen zu naschen und - schwupps - ist die ganze Tafel weg. Deshalb vermuten manche, es sei eine Art Suchtmittel in der Schokolade enthalten. Das stimmt aber nicht. Schokolade macht nicht süchtig. Es ist nur schwierig, wenig davon zu essen. Denn mit dem Schokoladengeschmack erreichen wir unser Belohnungszentrum im Gehirn. Und Belohnung wünschen wir uns natürlich immer.
Schokolade wächst am Baum: Eine Kakao-Frucht in Venezuela.
Das Gehirn kann man durch eine angenehme Ablenkung überlisten. Indem man etwas anderes, aber kalorienarmes Leckeres isst. Bei Heißhunger auf Süßes sollte man kurz an die frische Luft gehen, an den Blumen schnuppern oder an die nächste Urlaubsreise denken. Verbieten sollte man sich Schokolade nicht. Denn dann steigt der Heißhunger ins Unermessliche, und man vernascht eine ganze Tafel in fünf Minuten. Besser ist es, ein wenig Schokolade regelmäßig einzuplanen, und sich darauf zu freuen. Denn Schokolade ist ein Genussmittel, das verdient, schön langsam zelebriert zu werden.