Sendedatum: 19.02.2013 20:15 Uhr  | Archiv

Salat - kalorienarm und gesund

Am Salat scheiden sich die Geister: Die einen lieben ihn - für die anderen ist er nur eine dekorative Beilage. Tatsächlich bestehen die Blätter bis zu 95 Prozent aus Wasser, nur fünf Prozent sind gesunde Nähr- und Ballaststoffe. Dennoch ist Salat ein sehr gesundes Lebensmittel. Er ist nämlich extrem kalorienarm. Man kann also ganz viel davon essen, wird satt, aber nicht dick.

Ernährungsexperten empfehlen deshalb, jeden Tag Salat zu essen - nicht nur als Beilage, sondern auch als Hauptmahlzeit mit anderen Gemüsesorten kombiniert. In rohem Gemüse stecken viele sekundäre Pflanzenstoffe, die durch Erhitzen verloren gehen würden. Roh im Salat gegessen, können sie vorbeugend gegen Herzerkrankungen, Verdauungsprobleme oder Diabetes wirken.

Salat kurz vor dem Essen zubereiten

Salatblätter müssen immer kurz, aber sorgfältig geputzt und gewaschen werden. Vor dem Anrichten sollten die Blätter möglichst trocken sein, damit sie sich gut mit dem Dressing verbinden und nicht so schnell welk und matschig werden.

Damit möglichst viele Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben, sollte Salat erst kurz vor dem Essen zubereitet werden. Eisberg-, Endiviensalat und Chicorée können vor dem Essen noch etwas durchziehen und gekühlt aufbewahrt werden. Feldsalat, Chicorée und Radicchio enthalten viel Vitamin C, Eisen und Bitterstoffe, die die Bildung verdauungsfördernder Magensäfte anregen.

Guter Begleiter für Obst und Gemüse

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Mit Obst und verschiedenen Gemüsesorten lässt sich Salat verfeinern.

Aus diesen Wintersalaten lässt sich zusammen mit Obst und verschiedenen Gemüsesorten wie Fenchel, Blumenkohl, Gurken und Tomaten ganz einfach eine gesunde Mahlzeit zaubern. Auch Möhren passen gut dazu, sie enthalten viele Betacarotine, die im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden und so die Sehkraft unterstützen. Für das Dressing werden Balsamico-Essig und Rapsöl gemischt, das reich an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren ist. Hinzu kommen Schnittlauch und knackige Kürbiskerne.

Für eine andere Variante wird Chicorée mit Apfel, Clementinen, Hüttenkäse und Walnüssen kombiniert, dazu gehört ein Joghurtdressing mit Zitronensaft, Pfeffer, Salz und Zucker. Radicchio lässt sich mit Granatapfel bereichern, dessen Inhaltstoffe Herz-Kreislauf-Krankheiten vorbeugen soll. Dazu kommt ein Dressing aus Honig und Senf, das eine antibakterielle Wirkung hat.

Interviewpartner im Beitrag:

Shadi Ghaemmaghami, Diplom Ökotrophologin
Praxis für Ernährungsberatung und -therapie
Papenhuder Straße 49
22087 Hamburg
Tel. (040) 22 69 70 75
Fax (040) 22 69 70 63
E-Mail: info(at)ernaehrungsmeile
Internet: www.ernaehrungsmeile.de

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Visite | 19.02.2013 | 20:15 Uhr

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