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Junge Frau beim Abtasten ihrer Brust. © imago/blickwinkel

Falsche Krebsdiagnose

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18.06.2013 | 20:15 Uhr

Über die Behandlung eines Krebspatienten entscheidet der Pathologe nach der Untersuchung von Gewebeproben. Doch auch Pathologen können irren. Ist eine Zweitmeinung sinnvoll?mehr

 

Zahnimplantate: Leidensweg nach Pfusch

Immer mehr Menschen leisten sich künstlichen Zahnersatz mit Implantaten. Die kostspieligen Dritten werden mit einer künstlichen Wurzel fest im Kiefer verankert. Bevor man sich dafür entscheidet, sollte man sich informieren, welcher Zahnarzt gut und sicher implantieren kann. Sonst kann es zu schwerwiegenden Folgen kommen wie zum Beispiel Taubheitsgefühlen und Schmerzen, die nicht mehr verschwinden.

Zahnimplantate: Vorsicht bei der Arztwahl

Visite - 11.06.2013 20:15 Uhr - Autor/in: Katja Gundlach

Welcher Zahnarzt kann gut implantieren? Es lohnt sich nachzuforschen, sonst kann es einem ergehen wie Erika Beckmann. Bei ihr müssen alle Implantate wieder entfernt werden.

Kritik: Jeder Zahnarzt darf implantieren

Experten kritisieren, dass in Deutschland jeder Zahnarzt Implantate setzen darf. Darum gilt: Patienten sollten auf die Ausbildung des Arztes achten und nachfragen, wie oft er Implantate setzt. Es sollten mindestens 50 bis 100 sein, sagen Experten.

Vor der Behandlung muss der Arzt den Patienten genau aufklären. Per bildgebendem Verfahren (DVT oder CT) sieht er den Bereich, wo er implantieren will und fertigt eine Schablone an. Es wird genau ausgerechnet, wie viel Platz zum Nerv vorliegt. Die digitale Volumentomographie (DVT) ist strahlungsärmer. Der Kassenpatient muss sie aber selber zahlen.

Wichtige Faktoren bei Implantaten:

1. Gute Mundhygiene: Wenn der Patient seine Zähne schlecht gepflegt hat und sie deshalb gezogen werden mussten, wird er auch Schwierigkeiten mit seinen Implantaten haben.

2. Nicht rauchen: Wenn der Patient wenig raucht und eine gute Mundhygiene hat, sind Implantate oft noch möglich.

3. Richtiger Sitz: Fehlbelastung von Implantaten führt zu Knochenabbau oder Entzündungen – zum Beispiel, wenn ein Implantat falsch sitzt.

4. Keine Bisphosphonate: Diese Medikamente benötigen häufig Rheuma- oder Osteoporose-Patienten. Sie hemmen den Knochenabbau - das behindert aber auch die Einheilung von Implantaten im Kieferknochen.

Interviewpartner:

Dr. Klaus Petersen
MSC Implantologie, MSC Orale Chirurgie
Gutachter der Zahnärztekammer Niedersachsen für den Bereich Implantologie Gemeinschaftspraxis Petersen & Petersen
Amtsdamm 81
27628 Hagen i. Bremischen
Tel. (04746) 249
E-Mail: dr.klauspetersen@t-online.de

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Eine Frau wird beim Zahnarzt behandelt © picture-alliance/CHROMORANGE Fotograf: Alexander Bernhard
 
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