Stand: 27.06.2016 15:00 Uhr

Was tun bei einem Wespenstich?

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Im Sommer kommen einige Wespenarten auch an den Esstisch. Dann heißt es ruhig bleiben, um die Tiere nicht aggressiv zu machen.

Eine unachtsame Bewegung und schnell ist es passiert. Eine Wespe hat zugestochen. Viele Menschen versetzt das in Panik, aber dazu besteht kein Grund. Denn die Stiche sind zwar schmerzhaft und wegen des etwas später einsetzenden heftigen Juckreizes auch sehr lästig, aber in der Regel nicht gefährlich. In den meisten Fällen sorgen einfache Hausmittel für Abhilfe.

Das hilft bei einem Wespenstich

  • Die Einstichstelle mit einem Kühlpad oder Eiswürfeln kühlen, um Schmerz und Juckreiz zu lindern.
  • Eine halbe Zwiebel, auf die Stelle gelegt, kühlt und wirkt entzündungshemmend.
  • Ein Umschlag mit kaltem Essig kühlt und wirkt auf das Gift neutralisierend.
  • In der Apotheke sind spezielle Gels gegen Insektenstiche erhältlich, mit denen sich ebenfalls der Stich kühlen und die Schwellung lindern lassen
  • Wenn keine Hilfsmittel zur Hand sind, hilft auch Speichel - am besten mit Zucker vermischt - gegen Schmerzen und Schwellung.
  • Direkt nach dem Stich helfen Saugstempel aus der Apotheke, das Gift aus der Stichstelle zu entfernen. Auf das Aussagen der Einstichstelle sollte man dagegen besser verzichten, da sich das Gift so im Körper verteilen kann.
  • Spezielle Stichheiler, die das Gift kurz nach dem Stich durch Hitze bekämpfen, sollen ebenfalls sehr wirksam sein. Auch sie sind in Apotheken erhältlich.

Bei allergischem Schock Notarzt rufen

Gefährlich sind Wespenstiche für Allergiker: Symptome wie Atemnot, Schwindel, Erbrechen oder Ohnmacht deuten auf eine schwere allergische Reaktion hin, die unbehandelt tödlich enden kann. In diesem Fall muss sofort der Notarzt unter 112 gerufen werden. Er ist auch zuständig bei Stichen im Mund- und Rachenraum, da diese dazu führen können, dass die Atemwege zuschwellen. Menschen, die wissen, dass sie allergisch reagieren, sollten immer ein Notfallset griffbereit haben.

Kurz nach dem Stich körperliche Reaktionen beobachten

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Gegen den quälenden Juckreiz nach einem Wespenstich hilft vor allem Kühlen.

In jedem Fall sollte man Menschen, die gestochen wurden, in den ersten Minuten gut beobachten, um sicherzugehen, dass keine Symptome auftreten, die auf einen allergischen Schock hindeuten. Denn auch wer bislang keine größeren Probleme mit Wespenstichen hatte, kann eine Allergie gegen das Wespengift entwickeln. Schwellung und Juckreiz sind meistens am zweiten oder dritten Tag nach dem Stich am stärksten, danach geht beides langsam zurück.

Fünf Tipps zum Umgang mit Wespen

  • Nicht nach den Tieren schlagen oder sie anpusten, das macht Wespen aggressiv.
  • Lebensmittel im Freien abdecken und nach der Mahlzeit nach drinnen bringen.
  • Getränke nicht direkt aus Glas oder Flasche, sondern mit einem Strohhalm trinken.
  • Den Tieren eine sogenannte Ablenkfütterung anbieten, d.h. abseits vom Tisch einen Teller mit Essen hinstellen. Am besten eignen sich dafür reife Trauben.
  • Bunte Kleidung sowie Parfüm oder parfümierte Cremes vermeiden, davon fühlen sich die Tiere angezogen.

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