Stand: 29.11.2016 09:24 Uhr

Gesunde Snacks selbst machen

Zu beliebten Snacks wie Kartoffelchips, Erdnussflips und Salzstangen gibt es gesunde Alternativen, zum Beispiel Gemüsechips, Trockenfrüchte und Nüsse sowie rohes Gemüse mit leckeren Dips. Die leckeren Knabbereien kann man einfach selbst zubereiten.

Gesunde Snacks im Überblick

Gemüsechips im Backofen zubereiten

Gemüsechips werden meist in Bio-Qualität angeboten, aus kontrolliertem Anbau und frei von künstlichen Geschmacksverstärkern. Aus Süßkartoffeln, Pastinaken, Karotten, Rote Bete und anderem Gemüse hergestellt, gehören sie zu den gesünderen Knabbereien. Sie enthalten viel weniger Salz als herkömmliche Kartoffelchips, in der der Regel weniger als die Hälfte. Und sie haben einen großen Anteil an Ballaststoffen - gut für die Verdauung. Allerdings enthalten sie fast genauso viel Fett wie Kartoffelchips, weil auch sie frittiert werden. Gesünder ist es, Gemüsechips im Backofen selbst herzustellen, zum Beispiel aus Süßkartoffeln, Rote Bete, Möhren, Wirsing, Zucchini oder Grünkohl.

Kartoffelchips selbst machen

Selbst gemachte Kartoffelchips enthalten in der Regel weniger Fett und Kohlenhydrate als gekaufte Chips. Sie werden im Backofen schön knusprig, wenn sie bei niedriger Hitze gart. Dann trocken sie langsam durch. Gibt man die Kartoffelchips bei hoher Hitze in den Ofen, werden sie zwar von außen knusprig, bleiben innen aber weich und werden schnell bitter.

Kandierte Nüsse in Maßen genießen

Nüsse enthalten keinen Zucker und sind reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, darunter auch die besonders wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Außerdem enthalten Nüsse verdauungsfördernde Ballaststoffe und liefern viel pflanzliches Eiweiß. Man sollte aber nicht zu viel davon essen, denn sie haben viele Kalorien. Wer Lust auf etwas Süßes hat, kann zu kandierten Walnüssen, Mandeln oder Haselnüssen greifen. Auch davon sollte man nur kleine Mengen essen, denn durch den süßen Überzug haftet an kandidierten Nüssen viel Zucker.

Vorsicht bei geschwefelten Trockenfrüchten

Trockenfrüchte haben einen großen Ballaststoffanteil, dadurch machen sie schnell satt. Aber Trockenfrüchte enthalten auch viel Zucker. Bei geschwefeltem Trockenobst sollten empfindliche Menschen vorsichtig sein, denn es kann Kopfschmerzen und Übelkeit auslösen.

Warum Chips, Flips und Salzstangen ungesund sind

  • Kartoffelchips und Erdnussflips enthalten vor allem Stärke aus Kartoffeln, Mais, Reis oder Soja. Sie werden in Fett gebacken und oft mit Geschmacksverstärkern und Emulgatoren zubereitet. Chips und Flips bestehen meist zu 55 Prozent aus Kohlenhydraten und zu 30 Prozent aus Fett. Der Rest sind Salz, Aroma- und Farbstoffe, Zucker und Gewürze. Die von der Lebensmittelindustrie als "Fressformel" genannte Mischung aus Kohlenhydraten und Fett lässt uns nicht mehr aufhören zu essen, weil sie unser Sättigungsgefühl beeinflusst und das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert.
  • Salzstangen und Cracker sind zwar nicht frittiert, enthalten aber viel Salz und Weizen, die den Appetit anregen. Problematisch ist vor allem der hohe Salzgehalt: Der Tagesbedarf von maximal fünf Gramm ist oft schon mit wenigen Salzstangen überschritten.

Rezepte

Grünkohl-Chips

Eine leckere Alternative zu herkömmlichen Chips. Der Kohl wird zunächst würzig mariniert und trocknet dann im Ofen. mehr

Bunte Kartoffelchips

Selbst gemacht schmecken die Chips nicht nur viel besser, sie sind auch gesünder, weil sie keine Geschmacksverstärker enthalten. mehr

Karamellisierte Walnüsse

Die Nüsse eignen sich zum Knabbern, passen aber auch zu Salat oder eignen sich als Deko für Gebäck. Hübsch verpackt sind sie ein schönes Geschenk. mehr

Dieses Thema im Programm:

Visite | 29.11.2016 | 20:15 Uhr

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