Porträt
John Langley hält Fichtenzweige im Arm. © NDR
 

Garten-Experte John Langley

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Agrarwetter
Glaskugel. © NDR Fotograf: Heidemarie Corves, Hannover
 

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Stauden vermehren und pflegen

Wie groß muss der Pflanzabstand sein?

Gerüststauden wie Eisenhut, Silberkerze, Stauden-Sonnenblume mit einer Höhe von circa 90 bis 300 Zentimeter: circa 60 Zentimeter Abstand

Gruppenstauden wie Berg-Aster, Fetthenne, Katzenminze mit einer Höhe von 20 bis 30 Zentimeter: circa 45 Zentimeter Abstand

Bodendecker wie Waldsteinie, Echter Waldmeister und Felsen-Storchschnabel: circa einer 30 Zentimeter Abstand

Rückschnitt sorgt für zweite Blüte

Staudenbeet nach den Rückschnitt  Fotograf: Udo Tanske Detailansicht des Bildes Das kahle, zurückgeschnittene Staudenbeet wird in ein paar Tagen schon wieder in üppigem Grün erscheinen. Bei Stauden gilt: kräftig zurückschneiden! Nach der Blüte würde die Pflanze sonst alle Kraft in die Samenbildung stecken. Wer eine zweite Blüte möchte, muss deshalb zur Schere greifen und alte Blütenstände und alles, was zu üppig wuchert, radikal zurückschneiden. Gold- und Schafgarbe oder Katzenminze zum Beispiel blühen dann ein zweites Mal. Rittersporn, Geranium und Phlox werden im nächsten Jahr umso üppiger blühen.

Schutz vor dem Auseinanderfallen

Fetthenne © NDR Detailansicht des Bildes Wer vermeiden möchte, dass seine Stauden von innen heraus verkahlen, sollte sie rechtzeitig zusammenbinden. Wer Stauden einfach wachsen lässt, wie sie wollen, muss damit rechnen, dass sie sich schnell im Beet ausbreiten. Das ist schön für den, der das mag. Hobbygärtner, die ein bisschen mehr Ordnung und einen besseren Überblick im Garten haben möchten, sollten ihre Stauden durch Hochbinden im Zaum halten. Ein mit Kunststoff ummantelter Draht gibt der Pflanze Halt und verhindert, dass sie auseinanderfällt und im schlimmsten Fall von innen heraus verkahlt. Je früher Hobbygärtner ihre Stauden hochbinden, umso besser können sie damit den Wuchs kontrollieren. Ein weiterer Vorteil: Der Rückschnitt fällt leichter, wenn die Pflanze kompakter ist.

Keine Chance für Pilzerkrankungen

Stauden sind an sich pflegeleichte Gartenbewohner. Hat sich jedoch ein Pilz an einer Pflanze festgesetzt, muss gründlich zurückgestutzt werden. Das verhindert, dass sich die Krankheitserreger im gesamten Garten verbreiten und anderes Grün anstecken. Die befallenen Pflanzenteile nicht auf den Kompost bringen, sondern über den Restmüll entsorgen.

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Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: http://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/staudengarten104.html
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Pflanztipps
"Fette Henne" © NDR Fotograf: Udo Tanske
 
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