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John Langley hält Fichtenzweige im Arm. © NDR
 

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Agrarwetter
Glaskugel. © NDR Fotograf: Heidemarie Corves, Hannover
 

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Stauden vermehren und pflegen

Das Besondere an Stauden ist neben der Vielfalt ihre Langlebigkeit. Im Winter verkriechen sie sich im Boden, um jedes Jahr wieder aufs Neue auszutreiben. Bei guter Pflege haben Hobbygärtner so jahrelang Freude an den Pflanzen.

Einfache Vermehrung durch Teilung

Wurzelballen einer Staude  Fotograf: Udo Tanske Detailansicht des Bildes Manche Stauden lassen sich ganz einfach mit den Händen auseinanderziehen. Die meisten Stauden sind leicht selbst zu vermehren. Die Pflanze vorsichtig ausgraben (Grabegabel) oder sie aus dem Topf nehmen. Dabei darauf achten, den Wurzelballen möglichst wenig zu verletzen. Um die Teilung zu erleichtern, sollten Sie den Wurzelstock kurz abschütteln oder mit einem Wasserstrahl abspritzen. Die Pflanze wird dann in zwei oder mehr etwa faustgroße Teilstücke mit mehreren Blättern oder Treibknospen zerteilt. Manche Pflanzen lassen sich einfach mit den Händen auseinanderziehen. Bei vielen anderen benötigt man ein scharfes Messer, manchmal sogar einen Spaten mit einem scharfen Blatt.

Nicht alle Stauden für Teilung geeignet

Gartenlaubkäfer auf einer Akelei-Blüte. © NDR Fotograf: Manfred Poel, Emsbüren Detailansicht des Bildes Die Akelei sollte besser nicht geteilt werden. Durch jede Teilung entsteht eine neue Pflanze, mit der der Garten an anderer Stelle geschmückt werden kann. Sind Pflanzen übrig, freuen sich sicherlich auch Nachbarn und Freunde über das geteilte Grün. Akeleien, Tränendes Herz, Pfingstrosen und Türkischer Mohn mögen das Teilen übrigens nicht. Sie wollen lieber ungestört wachsen und würden auf ständiges Umpflanzen negativ reagieren.

Verarzten und einpflanzen

Unsaubere Trennstellen mit dem Messer nachschneiden und angerissene oder verletzte Pflanzen- und Wurzelteile entfernen. Der verholzte Mittelteil der Staude kann zerkleinert und auf dem Kompost entsorgt werden. So wird verhindert, dass sich Angriffsflächen für Krankheiten bilden können. Wie bei jedem Pflanzvorgang muss die Staude anschließend gleich wieder an der neuen Stelle eingepflanzt werden. Drücken Sie die Erde gut an und wässern Sie die Pflanze kräftig.

Düngung
Brennnesselpflanze © picture-alliance/dpa/ZB Fotograf: Peer Grimm
 

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Der richtige Zeitpunkt

Biene auf einer Stauden-Sonnenblume © NDR Fotograf: Ralf Walter Detailansicht des Bildes Manche Stauden teilt man am besten direkt nach der Blüte. Sommer- und herbstblühende Stauden werden im Frühjahr vor oder bei beginnendem Austrieb geteilt. Zu diesem Zeitpunkt haben sie bereits Nährstoffe gespeichert, die sie für die kommende Wachstumsperiode benötigen. Die Frühjahrsblüher hingegen benötigen ihre ganze Kraft für die Blüte und sollten deshalb erst nach der Blütezeit, also im Herbst, geteilt werden. Zu den Stauden, die vor dem Winter noch geteilt werden können, zählen unter anderem die Astilbe, der Eisenhut, die Christrose, die Bergenie, der Rittersporn, das Mädchenauge, der Sonnenhut und die Schafgarbe. Eine Topfpflanze teilt man am besten im Frühling, gleich beim Umtopfen.

Unser Tipp: Sehr hilfreich ist es, die Pflanzen zu markieren, zum Beispiel mit Pflanzetiketten oder Plastikschildern. So lassen sich zum einen die Pflanzen kennzeichnen, die am stärksten blühen, um sie später bevorzugt zu vermehren. Zum anderen findet sich eine eingezogene Staude später viel einfacher wieder.

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Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: http://www.ndr.de/ratgeber/garten/zierpflanzen/staudengarten104.html
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Pflanztipps
"Fette Henne" © NDR Fotograf: Udo Tanske
 
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