Stand: 15.08.2017 16:52 Uhr

Ziergräser - ein Blickfang im Garten

Sie sind ein atemberaubender Blickfang, anspruchslos und unkompliziert: Ziergräser. Dazu zählen unter anderem Chinaschilf, Pampasgras, Heidekraut, japanisches Waldgras und Rutenhirse. Die elegant wirkenden Pflanzen sind besonders während der Blütezeit ab Spätsommer ein Hingucker. Gräser brauchen in der Regel wenig Pflege, vorausgesetzt sie werden am richtigen Ort gepflanzt. Es gibt sowohl Sorten für sonnige als auch für schattige Standorte. Auch die richtige Bodenbeschaffenheit und Bodenfeuchte sind wichtige Auswahlkriterien beim Kauf.

Die schönsten Ziergräser

Welches Gras für welchen Boden?

Es ist empfehlenswert, nur Gräser zu pflanzen, deren Ansprüche mit den Wachstumsbedingungen im eigenen Garten übereinstimmen. Denn dann muss man nicht so häufig gießen und vermeidet einen Befall durch Krankheiten und Schädlinge. Chinaschilf braucht einen nährstoffreichen, lehmigen, mäßig feuchten Boden - ähnlich wie das japanische Waldgras. Ein eher feuchter Boden ist dagegen für die sogenannte Moorhexe, ein Pfeifengras, ideal. Er darf aber nicht zu nährstoff- oder kalkhaltig sein. Pampasgras verträgt dagegen keine allzu feuchten und schweren Böden. Für trockene Böden eignet sich beispielsweise Diamantgras oder Blauschwingel. Alle genannten Arten bevorzugen einen sonnigen Standort. Seggen und Rasenschmiele gedeihen auch im Schatten.

Hingucker: Gräser im Topf

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Viele Ziergräser eignen sich auch gut für Töpfe auf Balkon oder Terrasse, zum Beispiel Lampenputzergras, Neuseeland-Windgras, Diamantgras sowie verschiedene Seggen- und Schwingel-Sorten. Ideale Pflanzzeit ist der Spätsommer. Winterharte Sorten haben dann noch genügend Zeit, um gut zu wurzeln. Großwüchsige Gräser wie etwa Chinaschilf oder Federgras brauchen ausreichend Platz und sollten in einen entsprechend großen Topf gepflanzt werden. Faustregel: Der Topf sollte zwei- bis dreimal so groß wie der Wurzelballen sein. Als Substrat eignen sich Garten- oder Grünpflanzenerde. Eine Schicht Blähton am Boden verhindert Staunässe.

Kleinere Gräser können auch gut mit anderen Pflanzen - beispielsweise mit Herbststauden - in einem Gefäß kombiniert werden oder verblühte Sommerblumen ersetzen. Im Winter sollten die Kübel mit Jute oder Noppenfolie sowie einer Unterlage, etwa aus Holz oder Styropor, vor Kälte geschützt werden. Die Erde kann man zum Schutz mit Laub oder Reisig abdecken. Bei Trockenheit an frostfreien Tagen das Gießen nicht vergessen.

Die richtige Pflege

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Auch im Winter ist Ziergras ein Hingucker.

Ob im Garten oder im Topf gepflanzt - der Rückschnitt sollte erst im Frühjahr erfolgen, am besten dann, wenn die ersten grünen Triebe zu sehen sind. Alle sommer- und wintergrünen Gräser auf 15 Zentimeter stutzen, damit wieder neue Halme sprießen können und sich das Laub kräftig entwickelt. Im Winter sollten die Gräser ruhen, das eingetrocknete Laub schützt sie vor Feuchtigkeit und Kälte. Darüber hinaus verzieren Raureif und Schnee auf den Blättern und Fruchtständen den Garten. Bei höheren Gräsern die Triebe zusammenbinden, damit den Wurzeln nicht zu viel Wasser zugeleitet wird. Im ersten Jahr nach der Pflanzung sollte regelmäßig bewässert werden. Auch im Sommer darauf achten, die Gräser ausreichend mit Wasser zu versorgen. Werden die Pflanzen zu wenig gegossen, kann die Blüte ausfallen. Staunässe unbedingt vermeiden, ansonsten droht Fäulnis.

Gräser durch Teilen vermehren

Wenn die Halme der Stauden im Frühling zu sprießen beginnen, einfach den Wurzelstock ausgraben und in kleinere Teile zerlegen. Anschließend werden diese wieder in den Boden eingesetzt. Ein Wurzelschnitt ist nicht ratsam.

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