Stand: 10.03.2017 17:50 Uhr

Mit Veilchen den Frühling begrüßen

Im Frühling kommt man an ihnen nicht vorbei: Hornveilchen und Stiefmütterchen leuchten farbenfroh auf Balkonen, in Gärtnereien und Baumärkten. Beide Pflanzenarten gehören zur Familie der Veilchengewächse und sind in vielen Farbvariationen erhältlich. Doch was unterscheidet die beliebten Frühblüher? Zunächst einmal die Größe: Stiefmütterchen haben große Blüten, die Blütengesichter der Hornveilchen sind dagegen deutlich zierlicher. Während Stiefmütterchen zu den zweijährigen Gartenpflanzen zählen und frostempfindlicher sind, gehören Hornveilchen zu den mehrjährigen Stauden. Anders als beim Stiefmütterchen blühen die kleinen Blüten bis weit in den Sommer hinein.

So schön blühen Stiefmütterchen und Hornveilchen

Ein sonniger Standort sorgt für Blütenvielfalt

Woher stammt der Name Hornveilchen?

Die Bezeichnung Hornveilchen ist darauf zurückzuführen, dass aus der Blüte ein kleiner, länglicher Sporn herausragt und dieser wie ein Horn aussieht. Es gibt noch rund 500 weitere Veilchen-Arten, von denen das Stiefmütterchen eine Zuchtform ist.

Beide Arten lieben einen sonnigen Standort, gedeihen aber auch gut im Halbschatten. Im Schatten fällt die Blüte jedoch geringer aus. Auch wenn die Pflanzen zu wenig gegossen wurden, blühen sie sparsamer: Veilchen mögen es feucht, aber ohne Staunässe. Der Boden sollte durchlässig und nährstoffreich sein. Wer verblühte Pflanzenteile regelmäßig entfernt, wird mit lang andauernder Blütenpracht belohnt. Sollen sich Hornveilchen und Stiefmütterchen vermehren, schneidet man die Blüten nicht, sondern lässt sie vertrocknen. So bilden sich Samen, die reif in die Erde fallen.

Sowohl Hornveilchen als auch Stiefmütterchen wirken am schönsten, wenn sie üppig in Gruppen arrangiert werden - nicht nur im Beet, sondern auch in Kübeln, Schalen und als Unterpflanzung von Gehölzen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Gartentipps | 11.03.2017 | 06:50 Uhr

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