Ralf Walter
NDR 1 Niedersachsen
Die Wetterprognose für die nächsten Tage ist für Sonnenanbeter hervorragend: Sonne satt und Temperaturen bis über 20 Grad. Regen ist da lange nicht in Sicht. Für die Hobbygärtner heißt das, dass sie oft zur Gießkanne oder dem Gartenschlauch greifen müssen, damit ihre Pflanzen die trockene Zeit gut überstehen. Das kann sehr anstrengend sein, wenn viele Pflanzen zu versorgen sind. Wer ein paar Tipps beachtet, kann sich die Arbeit aber ein wenig erleichtern.
Es gibt einen Gärtnerspruch: "Einmal Hacken erspart dreimal Gießen". Die Beete sollten also mit einer Flachhacke oberflächig gut durchgehackt werden. Das Gießwasser hält sich dann besser im Boden und verdunstet nicht so schnell.
Freie Beetflächen zwischen den Pflanzen sollten am besten gemulcht werden. Ist der Boden mit klein gehäckseltem Strauchschnitt oder gekauftem Mulch bedeckt, dann können Sonne und Wind dem frisch gewässerten Boden die Feuchtigkeit nicht gleich wieder entziehen.
Wer gießen muss, sollte nicht oft, dafür aber ausgiebig gießen. Wenn die Beetpflanzen jeden Tag Wasser bekommen, dann werden sie "faul" und bilden keine tief gehenden Wurzeln aus, die weit in den Boden hineinreichen. Aber nur mit den gut ausgebildeten Wurzeln kommen sie auch an tiefer im Boden befindliches Wasser heran.
Am besten in den Morgenstunden wässern, das hilft den Pflanzen gut über den sonnigen Tag. Das Bewässern am Abend ist nicht so empfehlenswert, weil Feuchtigkeit, die über Nacht nicht abtrocknet, Pilzkrankheiten begünstigen könnte.