Ralf Walter
NDR 1 Niedersachsen
An Gelbtafeln bleiben die Insekten kleben.
Viele Pflanzenliebhaber haben sich sicherlich schon über kleine Insekten gewundert, die aus der Erde ihrer Topfpflanzen herauskrabbeln und dann durch das Zimmer fliegen. Diese nur wenige Millimeter kleinen Trauermücken sind für uns Menschen nur lästig, aber nicht schädlich. Die Trauermücken gehören zwar zu den Mücken, stechen aber nicht und sterben nach wenigen Tagen. Allerdings legen die Weibchen auch in ihrem kurzen Leben bis zu 300 Eier ab - und zwar bevorzugt in feuchter Blumenerde.
Aus diesen Eiern entwickeln sich Larven und mit ihnen beginnen die Probleme für unsere Pflanzen. Die Larven ernähren sich nämlich bevorzugt von Pflanzenwurzeln. Sie können also eine echte Gefahr für Topfblumen und vor allem für Jungpflanzen darstellen, die in diesen Wochen auf der Fensterbank aus Samen gezogen werden. Durch die angefressenen Stellen der Jungpflanze können Krankheitserreger eintreten, die die Pflanze zusätzlich beeinträchtigen.
Mit zwei einfachen Tipps kann gut gegen die Trauermücken vorgegangen werden.