Porträt
John Langley mit einer Rose © NDR
 

Der Fernsehgärtner: John Langley

NDR Fernsehen: Mein Nachmittag

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Agrarwetter
Glaskugel. © NDR Fotograf: Heidemarie Corves, Hannover
 

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Staudenbeete planen und bepflanzen

Stockrosen © NDR Fotograf: Elke Angres Detailansicht des Bildes Stockrosen sind ein idealer Begleiter im Staudenbeet. Wer träumt nicht von einem von Frühjahr bis Herbst durchgehend blühenden Garten? Mit der richtigen Anpflanzung von Sommerstauden in Kombination mit einjährigen Sommerblumen wie Löwenmaul und zweijährigen Pflanzen wie Stockrosen kann der Traum in Erfüllung gehen. Das Einpflanzen der Stauden legen Sie am besten auf einen trüben Tag. Starke Sonnenstrahlung kann die jungen Pflanzen verbrennen. Wichtig ist es, sich genau Gedanken zu machen, bevor man loslegt. Gerade die blühenden Stauden verleiten schnell dazu, planlos vorzugehen. Arrangieren Sie die Pflanzen auf dem Beet, bis Ihnen der Gesamteindruck gefällt.

Beim Kauf auf kräftige Wurzeln achten

Inspizieren Sie bereits beim Kauf der Pflanzen die Wurzeln sorgsam. Gute Qualität erkennt man an kräftigen, festen Wurzeln, die den Topfrand berühren und an harmonischem Wuchs mit gesundem Laub. Sonderangebote sollten Sie meiden, diese Pflanzen werden oft mit viel Kunstdünger zum "Erblühen" gezwungen. Eine gut entwickelte Pflanze findet sich an ihrem neuen Standort viel besser zurecht.

Einen Platz für die Blickfänger suchen

Schwebfliege auf Rittersporn. Ein Bild von Ralf Engelking aus Niedernwöhren. © NDR Fotograf: Ralf Engelking, Niedernwöhren Detailansicht des Bildes Blickfänger wie der Rittersporn sollten als erstes im Beet verteilt werden. Stauden sollten nach Höhe und Breite räumlich gestaffelt werden. Diese Höhenabstufungen sind entscheidend für das gute Aussehen des Beetes. Zuerst sollten Sie die sogenannten Leitstauden wie Rittersporn, Riesenlauch, Geißbart und Lupinen einzeln, in Zweier- oder Dreiergruppen im Beet verteilen. Am besten in den hinteren Teil des Beetes pflanzen. Um diese Stauden herum werden die halbhohen gruppiert. Sie werden die Blickfänger, um die herum sich farblich passende Begleitstauden gruppieren lassen. Am Ende füllen Sie die Lücken mit Füllstauden wie Storchschnabel und anderen Bodendeckern. Bei der Staudenvielfalt fällt es schwer, aber Sie sollten sich auf einige wenige Arten beschränken. Wichtig ist, dass kleine Pflanzen nicht von den großen verdeckt werden. Wer sich vorher gut informiert, lässt Verblühtes später im Jahr hinter einer anderen Staude verschwinden.

So gelingt das Einpflanzen

Kräuterpflanze vor einem Eimer voll Wasser © NDR Detailansicht des Bildes Vor dem Einpflanzen gut wässern. Lockern Sie den Boden gut auf, entfernen Sie das Unkraut und gönnen Sie dem Beet eine Extraportion Kompost. Die Stauden sollten vor dem Einpflanzen in Wasser getaucht werden, damit die Wurzeln nicht austrocknen. Beachten Sie beim Einpflanzen den künftigen Platzbedarf der Staude. Das Pflanzloch muss etwa doppelt so tief und breit sein wie der Ballen. Wenn Sie die Pflanze eingesetzt haben, füllen Sie im Anschluss den Rand mit Erde auf. Drücken Sie die Erde rund um die Staude herum gut an. Zuletzt wird kräftig angegossen, damit sich die Erde mit den feinen Wurzeln verbindet. Damit die Stauden lange blühen, ist die Verwendung von phosphatreichem Dünger ratsam.

Unkraut stoppen und Wasser sparen

In trockenen Sommerwochen muss besonders bei Neupflanzungen regelmäßig gewässert werden. Wasser sparend wirkt sich eine Mulchdecke aus organischem Material aus. Der abgedeckte Boden trocknet bei direkter Sonnenbestrahlung nicht so schnell aus. Eine Schicht aus Rindenmulch unterdrückt zudem weitgehend das unerwünschte Wildkraut.

Farben und Sorten
verschiedene Sorten von Stauden-Sonnenblumen © NDR Fotograf: Ralf Walter
 

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Dieses Thema im Programm:

Mein Nachmittag | 19.06.2012 | 16:10 Uhr

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Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: http://www.ndr.de/ratgeber/garten/staudenpflanzung101.html
Logo der Sendung Mein Nachmittag © NDR
Info

Einjährige Sommerblumen wie Löwenmaul und Ringelblumen blühen nach ihrer Aussaat im Frühjahr oder Spätherbst des Vorjahres bis in den Herbst hinein. Sie bilden Samen und sterben dann ab. Sie werden zwischen die Stauden gepflanzt und ergänzen optisch das Gesamtbeet.

Zweijährige sommerblühende Pflanzen wie Marienglockenblumen, Stockrosen und Bartnelken werden im Juni ausgesät und entwickeln sich bis zum Herbst zu kräftigen Pflanzen. Sie blühen im darauffolgenden Jahr und beenden ihren "Blühauftrag" nach der Blüte.

Ausdauernde Stauden sind winterhart und blühen Jahr für Jahr. Klassiker sind hier Rittersporn, Tränendes Herz und Pfingstrosen.

Pflanztipps
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John Langley auf der Mein Nachmittag Gartenbank © NDR
 

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