Der Fernsehgärtner: John Langley
Er kennt alle Kniffe für den "grünen" Daumen! Grünt nicht, gibt's nicht! mehr
Im Herbst haben einige Stauden ihren großen Auftritt: Astern, Chrysanthemen, Herbstanemonen und Co. Nun ist genau der richtige Zeitpunkt, um langlebige Herbststauden zu pflanzen. Besonders schön ist dabei, dass sie direkt in voller Blüte gepflanzt werden können.
Astern werden im Herbst in voller Blüte gepflanzt.
Am besten plant man die Anordnung der Stauden, bevor es ans Pflanzen geht. Herbstblüher sollten im Beethintergrund gepflanzt werden, damit sie die Sommerblüher nicht verdecken. Kleinere, inzwischen verblühte Sommerstauden, können stehenbleiben, sie sorgen oft für einen interessanten Vordergrund. Zu hohe Sommerblumen sollten zurückgeschnitten werden. Eine Faustregel besagt: Man lässt halb so viel Abstand zur nächsten Pflanze wie die Staude hoch wird.
Um das Anwurzeln der Stauden zu erleichtern, sollte die Erde um die Wurzeln etwas abgestreift werden. Die Erde im Beet sollte etwas aufgelockert werden, Unkräuter müssen entfernt werden. Falls die Ballen sehr trocken sind, können sie auch kurz ins Wasser getaucht werden. Nach dem Pflanzen sollte das bepflanzte Beet gut gewässert werden. Die Ballen wurzeln so schneller. Lockern Sie die Erde gut auf und arbeiten Sie etwas Langzeitdünger und Kompost ein. In der Regel sollte das Pflanzloch doppelt so tief und breit sein, wie der Wurzelballen groß ist.
Mulchen Sie alle Beete. So bleibt der Boden feucht und locker, und Unkräuter keimen nicht. Allerdings darf die Schicht nur dünn sein, denn sonst kann es darunter faulen oder schimmeln. Am besten eignet sich eine Mischung aus Gras und den gehäckselten Zweigen von Sträuchern, im Verhältnis 1:1. Die klein geschnittenen Zweige sorgen in dieser Mulchschicht für die nötige Durchlüftung.
Chrysanthemen zählen zu den Herbstblühern - bis der Frost kommt.
Im Herbst ist die Zeit der Staudenpflege. Schneiden Sie die Pflanzen bis kurz über dem Boden ab, um Platz zu schaffen für den Neuaustrieb im nächsten Frühjahr, um Fäulnispilzen den Nährboden zu entziehen und um zu verhindern, dass die Stauden unkontrolliert aussamen. Nach dem Schneiden sollte auch das Unkraut entfernt werden. Dann kommt um die Pflanzen herum eine dünne Schicht Kompost, von der sie im nächsten Frühjahr zehren können. Stauden sollten nach etwa fünf bis sieben Jahren durch Teilung verjüngt werden.