Der Fernsehgärtner: John Langley
Er kennt alle Kniffe für den "grünen" Daumen! Grünt nicht, gibt's nicht! mehr
Die Blätter des Wollziest sind weißfilzig behaart und fühlen sich fellig an. Ihre Form ähnelt einem Ohr, weshalb die Pflanze auch "Hasenohr" genannt wird.
Eine eher ungewöhnliche Alternative zu bunten Staudenrabatten sind Pflanzen mit silberner oder grauer Belaubung. Das kühle Silbergrau harmoniert auch gut mit weißen oder pastellfarbenen Blüten, kann aber auch als Kontrast in bunten Beeten verwendet werden. Hier können sie als verbindendes Element in einer Rabatte wirken, die unruhig und disharmonisch wirkt.
Besonders frisch und elegant wirken silberlaubige Pflanzen, wenn sie mit Weiß kombiniert werden - an düsteren Tagen bringen sie Licht in unsere Gärten. Wem diese Kombination zu blass wirkt, kann die kühle Ausstrahlung mit einigen hellgelben Farbtupfern abmildern.
Der Klassiker im silbergrauen Sortiment ist der Wollziest. Wegen seiner samtigen, dicht behaarten Blätter wird er im Volksmund auch Esel- oder Hasensohr genannt. Der rasch wachsende Bodendecker ist zwischen 40 und 70 Zentimeter hoch und liebt sonnige Standorte.
Das Silberblatt gehört zu der Familie der Kreuzblütengewächse und kann eine Höhe von 30 bis 140 Zentimeter erreichen.
Auch die Stacheldrahtpflanze bringt den Silber-Look in unsere Beete. Sie stammt eigentlich aus Australien und ist dort ein Strauch. Bei uns wird sie höchstens 40 Zentimeter hoch. Sie bevorzugt einen halbschattigen Platz und mag keine Staunässe. Und Vorsicht - die Pflanze ist nicht winterhart. Das ausdauernde Silberblatt ist eine außergewöhnlich schöne Pflanze. Ihren Namen verdankt sie den silbrigen Scheidewänden, die zurückbleiben nachdem die Samen abgefallen sind. Die Pflanzen sind anspruchslos was den Boden angeht, lieben es aber eher feucht. Silberblatt breitet sich gut von alleine aus. Ein echter Hingucker im silbergrauen Beet.