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Die Blüten der Clematis sind prächtig, solange die Pflanze nicht von dem Welkepilz befallen wird.
In vielen Gärten blüht im Frühsommer eine Clematis. Die Waldrebe wird auch oft als Begleitpflanze zu Kletterrosen gepflanzt. Eigentlich ist die Celmatis ziemlich pflegeleicht. Den Fuß beschatten, gelegentlich düngen und an heißen Tagen reichlich gießen - das war es schon.
Ab und an schlägt aber ein Welkepilz zu, der der Clematis stark zu schaffen macht. Die Erkrankung tritt urplötzlich, praktisch über Nacht, auf. Die Pflanze sieht dann aus, als sei sie vertrocknet, als hätte sie nicht genug Wasser bekommen. Schuld daran ist die Clematiswelke, eine Pilzerkrankung.
Mit zarten Ranken und prächtigen Blüten verschönert die Clematis kahle Hauswände. Fernsehgärtner John Langley zeigt zauberhafte Kombinationen und gibt Pflanztipps.
Der Pilzbefall führt dazu, dass die Leiterbahnen innerhalb der Clematis blockiert und die Versorgungsleitungen unterbrochen werden. Die Pflanze wird nicht mehr mit Nährstoffen versorgt. Das Krankheitsbild sieht zwar sehr bedrohlich aus, aber in vielen Fällen kann die Clematis noch gerettet werden. Dazu müssen Hobbygärtner die befallenen Pflanzenteile unbedingt entfernen. Wichtig ist, die Clematis bis ins gesunde Holz zurückzuschneiden und die abgeschnittenen Teile in den Restmüll zu geben. Sie sollten nicht auf den Kompost landen oder gar unter der Clematis liegen bleiben, denn dann schlägt der Welkepilz gleich wieder an.
Die zurückgeschnittene Clematis treibt ziemlich schnell wieder aus. Zur Unterstützung sollten Sie sie etwas düngen, denn der Pilz greift oft gerade die Pflanzen an, die nicht so vital sind.