Ralf Walter
NDR 1 Niedersachsen
Stockrosen ranken an einer Hausfassade hoch.
Sie blühen derzeit in kräftigen Farben und überragen die meisten der anderen Gartenblumen um Längen. Ihre Blütezeit geht manchmal bis in den Oktober hinein. Stockrosen sehen nicht nur gut aus, sie sind für Hummeln auch wichtige Pollenlieferanten.
Stockrosen sind prachtvoll anzusehen - solange sie weder gelblich-braun gesprenkelt noch löchrig sind. In diesem Fall kann die Pflanze von Malvenrost befallen sein. Malvenrost wird durch einen Pilz hervorgerufen. Nach und nach welken die befallenen Blätter fallen ab. Doch solange sollte kein Gärtner warten, sondern eingreifen.
Die meisten Stockrosensorten sind mehrjährig und müssen nach dem Verblühen nur kurz über dem Boden abgeschnitten werden.
Die stark befallenen Blätter müssen abgeschnitten werden. Dann werden sie nicht auf dem Kompost entsorgt, sondern direkt in den Restmüll gegeben. Das gilt auch für bereits am Boden liegende Blätter, auf denen der Pilz sonst überwintert und im nächsten Frühjahr erneut die Blüten befällt. Nach dem Verblühen sollte die Stockrose knapp über dem Boden abgeschnitten werden. Die meisten Stockrosen-Sorten sind mehrjährig. Das bedeutet, sie kommen im nächsten Jahr wieder.