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Glaskugel. © NDR Fotograf: Heidemarie Corves, Hannover
 

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Der Garten im März: Was ist zu tun?

von Andreas Wolf

Blüten der Hamamelis (Zaubernuss) © dpa - Report Fotograf: Jens Wolf Detailansicht des Bildes Zeigt ihre Blüten bereits früh im Jahr: die Zaubernuss. Im März werden die Weichen für die Entwicklung des Gartens gestellt. Der Gehölzschnitt sollte jetzt weitestgehend abgeschlossen werden, um die Vögel nicht bei Balz und Brut zu stören. Die Temperaturen beim Schneiden müssen über dem Gefrierpunkt liegen.

Weichholzige Pflanzen wie Rosen, Buddleja (Schmetterlingsstrauch oder Sommerflieder), Gartenhibiscus oder Hortensien sollten erst zur Zeit der Forsythienblüte beschnitten werden. Die Schnittwunden bei Kirsch- und Walnussbäumen verheilen schlecht, diese Bäume sollten deshalb erst im Sommer beschnitten werden. Damit die Schnitte gelingen, müssen die Werkzeuge immer scharf sein.

Aussaaten im "Zimmergewächshaus" vorziehen

Keimling mit Samen, Wurzel und Blattaustrieb in der Erde © picture-alliance/OKAPIA KG Fotograf: Hapo Detailansicht des Bildes Schonend lassen sich Aussaaten mit einem Zerstäuber bewässern. Anfang März ist außerdem der richtige Zeitpunkt, um beispielsweise Gemüse vorzuziehen. Ein "Zimmergewächshaus" hat auf jeder Fensterbank Platz. Damit die Saat nicht weggespült wird, erfolgt das Bewässern mit dem Zerstäuber. Die Saaten sollten nicht zu tief im Boden liegen. Die sogenannten Lichtkeimer dürfen gar nicht abgedeckt werden.

Bodenprobe vor dem Umgraben

Die Bodenbearbeitung kann beginnen, sobald der Boden trocken genug ist. Zur Probe eine Hand voll Erde zusammendrücken. Wenn sie nicht mehr klebt, sondern krümelig zerfällt, kann es losgehen. Neuanlagen werden umgegraben. Bei bestehenden Beeten reicht die Lockerung mit der Grabegabel.

Mineral- versus Langzeitdünger

Zum Düngen sind schnell fließende Mineraldünger oder auch langsam fließende Langzeitdünger gut geeignet. Mineraldünger sind Salze und sollten deshalb nur oberflächig aufgestreut werden und nicht in direkten Kontakt mit den Wurzeln geraten. Vermeiden Sie auch Überdüngung, denn sonst führt der Streusalzeffekt zum Vertrocknen der Pflanzen. Besser geeignet sind Langzeitdünger. Es gibt sowohl Kunstdünger mit Ummantelung als auch Naturdünger, zum Beispiel Hornspäne. Langzeitdünger müssen immer etwas in den Boden eingearbeitet werden, damit Feuchtigkeit und Bodenlebewesen die Dünger auflösen können. Überdüngung führt hier zu mastigen Trieben und Belastung des Grundwassers. Düngen Sie deshalb mäßig und in mehreren Gaben!

Haarfeine Wurzeln erhalten

Wer laubabwerfende Gehölze wie Liguster, Spiere, Schneeball oder Hainbuche verpflanzen möchte, sollte dabei möglichst viele der haarfeinen Wurzeln erhalten. Wenn möglich, wird die umgebende Erde mit umgesetzt. Eine gute Flüssigkeitsversorgung ist hier überlebenswichtig. Deshalb ist gleich nach dem Einsetzen Wasser anzugießen. Ein Gießrand verhindert, dass das Wasser wegfließt. Pfähle können größere Pflanzen vor dem Umkippen sichern. Geben Sie aber keinen Mineraldünger ins Pflanzloch.

Die Teilung von Stauden erfolgt nur bei Pflanzen, die nicht im Frühjahr blühen. Frühjahrsblüher erst nach der Blüte teilen.

Die Zeit zum Umsetzen immergrüner und empfindlicher Pflanzen kommt erst im April.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | Treffpunkt Hamburg | 14.03.2013 | 19:05 Uhr

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Sonnenblume am Wegesrand. Ein Bild von Jano Schulze aus Stralsund. © NDR Fotograf: Jano Schulze, Stralsund
 

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Tüten mit Gemüsesamen an einem Verkaufsständer © imago/Rust
 

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