Der moderne Kräutergarten
Ralf Walter stellt Trendkräuter der Saison vor, verrät, wie Kräuter richtig geerntet und haltbar gemacht werden, und spricht über die Heilwirkung von Kräutern. mehr
In einigen Gärten entwickeln sich Kräuter nicht wie gewünscht. Beim Basilikum zum Beispiel hängen die Stängel schlapp nach unten, obwohl Hobbygärtner sie ordentlich gießen. Woran liegt das?
Die Standortwahl ist bei Krätern besonders wichtig.
Der häufigste Fehler, den Gartenbesitzer bei Kräutern machen, ist der, dass sie für die Kräuter die sonnigsten Stellen im Gartenbeet aussuchen. Aber nicht alle Kräuter vertragen den ganzen Tag pralle Sonne, und da gehört auch das Basilikum dazu. Trotzdem sollte der Standort im Garten möglichst warm sein und windgeschützt.
Es ist also nicht ganz einfach, den richtigen Platz im Beet zu finden. Stellen Sie das Basilikum in einen Topf auf die Terrasse. Dort können Sie ihn - je nach Wetterlage - genau dahin stellen, wo es für ihn am besten ist.
Basilikum eignet sich also kaum ins Beet, aber es gibt Kräuter, die unbedingt in die Sonne gehören: Das sind die beliebten mediterranen Kräuter, wie etwa Lavendel, Thymian und Salbei. Diese sind Hitze und vor allem karge Böden aus ihrer Heimat rund ums Mittelmeer gewöhnt, und so sollten sie auch in unseren Gärten stehen. Schweren Boden können Hobbygärtner mit Sand mischen - so wird dieser durchlässig. Denn Staunässe mögen diese Kräuter überhaupt nicht.
Minzen, Engelwurz oder Liebstöckel stehen dagegen lieber im Halbschatten und benötigen einen gut gewässerten Boden.