So vielseitig ist die Gartenschau
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Der Juni ist die richtige Zeit für den Heckenschnitt. Wichtig: Verwenden Sie dafür eine scharfe Heckenschere!
Im Juni schließen die meisten Gehölze ihr Wachstum kurzzeitig ab, um dann aus den Seitenknospen wieder neu auszutreiben. Dies ist ein sehr guter Zeitpunkt für den Heckenschnitt. Am häufigsten werden die Hecken in Form eines Kastens geschnitten. Die geraden Linien und rechten Winkel sind leicht zu schneiden. Bei Hecken, die unten verkahlen, ist die Trapezform besser. Die Hecke wird also oben schmaler geschnitten als unten, um die Lichtversorgung der unteren Triebe zu gewährleisten. Der stumpfe Kegel ist die Form, die dem natürlichen Wuchs am nächsten kommt. Sie erfordert allerdings etwas Übung.
Bei Koniferen sollte immer etwas Grün stehenbleiben. Beim Schnitt ins alte Holz können ganze Astpartien absterben. Einzig die Eibe verträgt jeden Schnitt, weshalb sie auch als Königin der Heckenpflanzen bezeichnet wird. Bei sommergrünen Hecken können Lücken vor dem Schnitt zugeflochten werden. Heckenscheren sollten immer scharf sein. Das Elektrokabel wird über die Schulter gelegt. Die Bewegung geht von der Stromquelle weg, damit das Kabel niemals im Schnittbereich liegt.
Die meisten Frühjahrsblüher können jetzt zurückgeschnitten werden. Bei Rhododendren sind nur wenige herausstehende Triebe zu schneiden. Der Großteil der Blütenknospen muss erhalten bleiben. Bei veredelten Gehölzen, zum Beispiel Obstbäumen, Rosen oder Flieder, muss man auf Wildtriebe achten. Diese Gehölze bestehen nämlich aus einer Wurzel - der Unterlage - und einer darauf gepfropften veredelten Pflanze. Wildtriebe, die unterhalb der aufgepfropften Veredelung aus der Unterlage schießen, werden so tief wie möglich aus der Pflanze ausgebrochen. Denn sie konkurrieren mit der veredelten Pflanze um Nährstoffe, Licht und Wasser und schwächen die Edelsorte.
Häufiges Rasenmähen ist im Juni nicht nur aus optischen Gründen ratsam. Der Rasen wächst dann auch besser.
Der Rasen muss jetzt oft gemäht werden, damit er dicht wird. Einmal pro Woche ist Minimum, alle drei Tage ist ideal - doch nicht zu kurz schneiden! Eine Düngung zum Ende des Monats mit Langzeitdünger erhält die Vitalität bis zum Herbst. Wenn das Rasenmähen zur Last wird, lassen sich Randbereiche in eine Blumenwiese umwandeln, die nur noch drei- bis viermal im Jahr gemäht werden muss. Die im Handel angebotenen Samenmischungen bestehen allerdings oft zu 80 Prozent aus Grassamen. Auch die reinen Mischungen aus ein- und zweijährigen Blumen sowie Stauden sind meist nur im ersten Jahr schön und verarmen dann. Vielversprechender ist der Besatz mit robusten Stauden, die sich gut im Rasen behaupten können und langsam ausbreiten. Hervorragend geeignet sind:
Sie können die Fläche jederzeit wieder nutzbar machen, indem Sie sie regelmäßig mähen.
Blattläuse bekämpfen Sie mit grüner Seife und Brennspiritus. Je eine Verschlusskappe auf einen Liter Wasser geben und mit einem Zerstäuber auftragen. Zur Vermeidung von Verbrennungen an den Pflanzen durch den Brennglaseffekt niemals bei praller Sonne wässern oder sprühen. Der Mehltaupilz tritt im Gegensatz zu den meisten anderen Pilzen bei Wassermangel auf. Bei allen Pilzerkrankungen eignet sich Steinmehl zur Stärkung. Ausgenommen sind nur die Moorbeetpflanzen, wie zum Beispiel Rhododendron oder Kirschlorbeer. Von Pilzen befallene Triebe müssen restlos entfernt werden.