Ralf Walter
NDR 1 Niedersachsen
Fuchsien lassen sich leicht mit Stecklingen vermehren.
Wenn der Nachbar oder Freunde Fuchsien-Pflanzen in einer besonders schönen Farbe auf der Terrasse oder dem Balkon stehen haben, lassen sich davon mit Hilfe von Stecklingen leicht neue Pflanzen ziehen. Das funktioniert in dieser Jahreszeit sehr gut. Am besten sind dazu etwas ältere und leicht verholzte Triebspitzen geeignet. Um sicher zu gehen, sollten gleich mehrere Stecklinge von der Mutterpflanze mit einem sauberen und scharfen Messer geschnitten werden. Etwa 10 Zentimeter unter einem Blattknoten ist eine gute Stelle, um den Schnitt anzusetzen. Die Blütenknospen werden entfernt und die oberen drei bis vier Blätter bleiben stehen.
NDR 1 Niedersachsen Moderatorin Julia Vogt hat sogar eine eigene Fuchsie, die nach ihre benannt wurde.
Dann kommen die Stecklinge in einen Topf mit Erde. Oft klappt es mit normaler Blumenerde. Besser ist spezielle Anzuchterde, die kaum Dünger hat. Das fördert die Wurzelbildung. Dann müssen die Stecklinge angegossen werden. Eine durchsichtige Plastiktüte oder Folie, die über den Topf gespannt wird, hilft ein feuchtes Mikroklima zu erzeugen. Dadurch können die Stecklinge besser anwachsen. Später ist es wichtig den Topf ab und an mal zu belüften, damit sich auf der Erde kein Schimmel bildet oder die Minipflanzen anfangen zu faulen. Mit etwas Geduld wachsen die Stecklinge an und wurzeln kräftig. Aus zehn Stecklingen sollte im nächsten Frühjahr mindestens eine kleine Fuchsie gewachsen sein.