Stand: 24.07.2015 10:38 Uhr

Was hilft gegen Lücken im Rasen?

von Uwe Leiterer
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Riesige Löcher im Rasen - wie füllt man sie am besten?

Im Laufe des Sommers hat so mancher Rasen ganz schön gelitten. Wühlmäuse, Kaninchen, Maulwürfe und kleine Kinder nehmen keine Rücksicht auf das schöne Grün. Früher hat man für diese Fälle Rasensaatgut gekauft, ausgesät und gewartet, bis die Löcher zugewachsen sind. Heute bietet die Industrie "Rasenpflaster" an. Das sind Rasensaatgutmischungen, die unabhängig vom Boden gut anwachsen sollen. Deshalb sind Dünger und Erde als Substrat gleich mit dabei. Aber halten die Rasenpflaster aus dem Baumarkt, was sie versprechen? Und welches ist das Beste? Markt vergleicht vier Rasenpflaster und eine herkömmliche Rasensaatgutmischung ohne Substrat und Dünger:

  • Compo Saat Rasen-Reparatur-Mix für 1,50 Euro pro Quadratmeter
  • Obi Rasen Lückendicht 3 in 1 für 1,79 Euro pro Quadratmeter
  • Substral Magisches Rasenpflaster für 5,99 Euro pro Quadratmeter
  • Compo Rasenpad für 33 Euro pro Quadratmeter
  • Rasenmischung RSM 2.3 für 35 Cent pro Quadratmeter
(Zu diesen Preisen hat Markt eingekauft. Preise können sich ändern.)

"Rasenpflaster" im Praxistest

Fazit: Rasensaatmischung ist gut und günstig

Die günstige Rasensaatgutmischung RSM 2.3 lieferte im Vergleich das beste Ergebnis. Die deutlich teureren Rasenpflaster brachten keine Vorteile. Im Gegenteil: Die fertige Mischung aus Dünger und Samen ist keine optimale Kombination. Denn ein keimender Samen braucht erst einmal einen nährstoffarmen Untergrund, damit die Wurzelbildung angeregt wird. Gedüngt wird erst später, wenn der Rasen kräftig genug ist. Außerdem passen die "Rasenpflaster" meist farblich nicht so gut zum umliegenden Rasen.

Dieses Thema im Programm:

Markt | 27.07.2015 | 20:15 Uhr

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