Stand: 29.02.2016 17:37 Uhr

Gartentipps für Februar

Im Februar regt sich im Garten wieder Leben. Schneeglöckchen und Winterlinge sind die ersten Zwiebelpflanzen, die ihre Blüten zeigen. Wer versäumt hat, im Herbst Zwiebeln zu setzen, kann jetzt noch Topfpflanzen ins Beet bringen. Beim Einpflanzen muss so viel Erde über der Zwiebel sein wie ihr Durchmesser beträgt.

So setzen Sie den richtigen Schnitt

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Der Februar ist der ideale Monat, um Gehölze zu schneiden.

Der Februar ist der Monat für den Gehölzschnitt. Sträucher und Bäume befinden sich noch in der Ruhephase und sind kahl. So lässt sich gut beurteilen, wo sie einen Rückschnitt benötigen. Auch Obstbäume können beschnitten werden. Damit Wunden schnell wieder zuwachsen und um Faulstellen zu vermeiden, ist die richtige Schnittführung sehr wichtig. Geschnitten wird - eine Ausnahme bildet Rhododendron - kurz über einer Knospe oder bei größeren Schnitten über einer Abzweigung. So kann sich das Wundgewebe gut entwickeln. Bei falschem Schnitt verhindern tote Zweigstummel - die Zapfen - das Verschließen der Wunde. Deshalb Totholz restlos entfernen. Bäume und Sträucher dürfen zum Schutz von Vögeln nur bis Ende Februar gefällt oder entfernt werden. Auch der starke Rückschnitt bis kurz über den Boden, das "Auf-den-Stock-Setzen", ist danach nicht mehr gestattet.

Steckholzvermehrung ausprobieren

Wer seine Pflanzen vermehren möchte, kann es mit Steckhölzern versuchen. Ein Zweig des Vorjahres wird auf eine Länge von 30 Zentimetern geschnitten. Er muss mindestens so dick sein wie ein Bleistift und wird zu zwei Dritteln in die Erde gesteckt. Die Knospen müssen nach oben weisen. Diese Vermehrungsmethode eignet sich für Liguster, Forsythien, Weiden, Spieren, Deutzien, falschen Jasmin (Philadelphus) und Weigelien. Die Methode funktioniert auch bei vielen Zimmerpflanzen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | Der Garten | 03.02.2016 | 20:00 Uhr

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