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"Görmitz" bringt erneut Lebensmittel nach Hiddensee

Der Eisbrecher "Görmitz" fährt durch den vereisten Peenestrom zur Peenewerft Wolgast (Foto vom 24.01.2006). © dpa-Bildfunk Fotograf: Stefan Sauer Detailansicht des Bildes Die "Görmitz" soll einmal pro Woche Lebensmittel nach Hiddensee bringen. Der Tonnenleger "Görmitz" hat am Montag weitere Nahrungsmittel nach Hiddensee gebracht. Es seien mehr als 30 Paletten und Tiefkühlbehälter mit Fleisch und Wurstwaren, Molkereiprodukten, Backwaren, Obst, Gemüse, Salaten und Frostware geliefert worden, sagte der Geschäftsführer der Insellogistik Rügen/Hiddensee, Frank Soßnowski. Die Fahrt durch die am Wochenende aufgebrochene Fahrrinne zwischen Schaprode auf Rügen und Vitte sei ohne Probleme verlaufen, teilte die Reederei Hiddensee mit.

Erst am Sonntag war es der "Görmitz" gelungen, die Ostsee-Insel erstmals nach zehn Tagen per Schiff zu versorgen. Sie brachte mehrere Tonnen Lebensmittel und Heizöl nach Hiddensee. Den Plänen zufolge soll das eisgängige Spezialschiff zum Auslegen und Einholen von Seezeichen nun einmal pro Woche Lebensmittel nach Hiddensee schaffen. Für den Personentransport ist die "Görmitz" nach Angaben der Reederei aber nicht geeignet.

"Görmitz" steuert wieder Richtung Greifswalder Bodden

Laut Kapitän Horst Behrens wird die "Görmitz" bis zum nächsten Einsatz in Hiddensee abgezogen und nimmt den regulären Dienst im Greifswalder Bodden wieder auf. Dort eskortiert der Tonnenleger Frachter in die vorpommerschen Häfen.

Fähre wird repariert

Die "Görmitz" hatte am Wochenende das nur begrenzt manövrierfähige Fährschiff "Vitte" in die offene Ostsee eskortiert. Anschließend setzte die "Vitte" mit eigener Kraft die Fahrt bis nach Rostock zur Reparatur in einer Werft fort. Die Fähre verkehrt normalerweise zwischen Rügen und Hiddensee und soll nun so schnell wie möglich repariert werden, um den Liniendienst wieder aufnehmen zu können.

Luftbrücke nur noch im Notfall

Wegen des Einsatzes der "Görmitz" wird die Luftbrücke, mit deren Hilfe Hiddensee in der vergangenen Woche versorgt wurde, nicht mehr benötigt. Nur im Notfall sollen wieder Hubschrauber die Transporte übernehmen.

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