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Oft schwer vom Beifuß zu unterscheiden: Die Beifuß-Ambrosie
Es gibt viele Namen für diese eine Pflanze, die beim Menschen heftige Allergien auslösen kann: Die Ambrosia oder Beifuß-Ambrosie, die auch als Beifußblättriges Traubenkraut bezeichnet wird, trägt den lateinischen Namen Ambrosia artemisiifolia. Auch die Namen Traubenkraut, Aufrechtes Traubenkraut und Wilder Hanf sind geläufig. Die englische Bezeichnung Ragweed lässt sich in Fetzenkraut übersetzen.
Viel wichtiger als die Namen ist die Frage, wie man diese Pflanze erkennt. Die Blätter der Ambrosia sind etwas zierlicher als die der normalen Beifußpflanze. Trotzdem kann sie einen Meter und größer werden. Sie hat männliche und weibliche Blüten: Die männlichen sitzen am Ende des Sprosses und sehen traubenartig aus. Die weiblichen Blüten sitzen darunter oder oben in den Blattachseln und haben Naben die wie Fäden aussehen.
Von Nahem lässt sich der Unterschied zwischen Ambrosia und der normalen Beifußpflanze erkennen.
Wenn Sie die Ambrosia im Garten oder in der Nähe des Hauses entdecken, sollten Sie das Traubenkraut entfernen: So lange die Pflanze noch nicht blüht, können Sie diese mit Gartenhandschuhen samt Stumpf und Stiel herausziehen. Wenn sie blüht, sollten Sie viel vorsichtiger sein. Dann muss unbedingt zusätzlich auch eine Feinstaubmaske getragen werden, damit die Pollen nicht in die Atemwege kommen.
Die Pflanze darf auf keinen Fall auf den Kompost. Sie sollte im Hausmüll in einem separaten Müllsack entsorgt werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Pflanze ohne sie zu schütteln in einen Karton zu setzen und zu verbrennen.
Im Gegensatz zu Süddeutschland kommt die Pflanze in Mecklenburg Vorpommern deutlich weniger vor. Aber neben einigen Stellen in der Natur, wo sie in größerer Zahl wächst, ist sie immer häufiger in Kleingärten zu finden. Dort wurde sie meist über das Vogelfutter eingeschleppt. Wenn Sie diese Pflanze entdecken, können Sie sich an den Landespflanzenschutzdienst in Rostock wenden.