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Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

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Tipps und Tricks

Ich weiß, nach wem ich suche, aber wie fange ich an? Welche Quellen gibt es und wie kann ich meine Forschung ergänzen und ausbauen? Notwendige Angaben, um mit der Ahnenforschung zu beginnen, sind natürlich der volle Name der gesuchten Person, wann und wo sie gelebt hat und weitere Informationen wie Alter, Beruf, Grundbesitz oder eine Ausbildung beim Militär. Falls der oder die Gesuchte ausgewandert ist: Wissen Sie, wann und wohin? Vielleicht können Sie die Daten anhand bekannter Ereignisse wie Hochzeiten oder Geburten von Kindern einschränken.

Kindergrafik: Der Stammbaum meiner Familie (08.11.2009) © picture-alliance/ dpa-Grafik Fotograf: dpa-infografik Detailansicht des Bildes Informationen sammeln und sortieren

Finden Sie die Namen und Geburtsdaten Ihrer Großeltern heraus und speichern Sie alle Informationen, die sie bereits zusammengetragen haben als elektronisches Dokument. Vielleicht nutzen Sie eine Stammbaum-Software, um die Ihnen bekannten Informationen zu sammeln und zu sichern. Im Internet finden Sie viele Anbieter, bei denen Sie Ihren Stammbaum speichern und öffentlich zugänglich machen können - so haben Sie die Möglichkeit, auch die Informationen vieler anderer Ahnenforscher zu nutzen und sich auszutauschen. Aber Vorsicht - die meisten Plattformen sind kostenpflichtig.

Prüfen Sie Archive in der Region

Kontaktieren Sie öffentliche Archive und suchen Sie in Kirchenbüchern nach Namen, am besten beginnen Sie in der Heimatregion Ihrer Familie. In Volkszählungslisten lassen sich Angaben wie Alter, Herkunftsort, Beruf sowie weitere Familienmitglieder an dem Ort feststellen. In den Reisepassanträgen gibt es zusätzliche Information wie: den vollständigen Name, wann und wo die Person in die USA eingereist ist, Ehepartner und dessen/deren Alter und sogar persönliche Angaben zur Person wie Größe, Augenfarbe, Form des Gesichts, der Nase und des Mundes.

Mit einer Lupe werden alte Fotos angeschaut © panthermedia Fotograf: Heiko Zieger Detailansicht des Bildes Vermutungen von Tatsachen trennen

Auch bei der eigenen Ahnenforschung kann es vorkommen, dass zu ein und derselben Person unterschiedliche, sich oftmals auch widersprechende Informationen vorliegen. Da viele Angaben auf Hörensagen basieren und ihr Ursprung nicht immer eindeutig ist, sollten diese nur als Anhaltspunkt genutzt werden, solange die Daten nicht belegt werden können.

Notieren Sie solche Hinweise und versehen Sie sie mit Fragezeichen. Viele Ahnenforschungsprogramme bieten die Möglichkeiten, Notizen zu den einzelnen Personen anzulegen. Hier sollten dann Vermutungen, Widersprüche und Gerüchte eingetragen und gesammelt werden, bis diese später belegt oder widerlegt werden können.

"Mary" statt "Maria"?

Vieler Einwanderer haben ihren Vornamen an die englische Sprache angepasst, das heißt aus Heinrich wurde eventuell Henry, aus einer Elisabeth vielleicht eine Elizabeth, aus Maria wurde Mary und aus Friedrich Trump kann auch ein Frederick oder Fred Trump geworden sein. Es kann also sein, dass der Name verändert wurde - also suchen Sie lieber nach allen Varianten.

 

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Links

Als Gedächtnis des Landes versteht sich das Landehauptarchiv in Schwerin. In den Beständen können Sie auch online recherchieren.

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Die Aussenstelle des Mecklenburgischen Staatsarchives ist zuständig für den östlichen Landesteil.

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Website der Ahnenforscherin Andrea Bentschneider mit Informationen zur Ahnen- und Familienforschung.

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Hier können Sie Ihren Familienstammbaum erstellen und finden Hilfe für Ihre Ahnenforschung.

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