Kontakt
So erreichen Sie das NDR Sinfonieorchester. mehr
Christoph von Dohnányi
Christoph von Dohnányi, langjähriger Music Director des Cleveland Orchestra, leitete von 2004 bis 2010 als Chfdirigent das NDR Sinfonieorchester. Gemeinsam mit dem Orchester folgt er zahlreichen Einladungen in die großen Musikmetropolen der Welt u.a. zu den BBC Proms in London, ins Konzerthaus nach Wien, nach Luzern, Köln, Madrid, Warschau und Luxemburg.
Im Jahr 2005 leitete Dohnányi die Tournee des Orchesters nach Sao Paolo und Buenos Aires, in deren Anschluss er und das NDR Sinfonieorchester durch die Vereinigung der Kritiker Buenos Aires zum "Best Orchestra 2005" und "Best Conductor 2005" gewählt wurden. 2007 spielten Dohnányi und das Orchester zwei begeistert gefeierte Konzerte in der Carnegie Hall, denen ein ebenso erfolgreiches Konzert bei den Vereinten Nationen in New York folgte. In der vergangenen Saison eröffneten Christoph von Dohnányi und das NDR Sinfonieorchester die neue Konzertreihe "Nordic Concerts" in Skandinavien.
Weiterhin dirigiert Dohnányi regelmäßig international renommierte Orchester wie Boston Symphony, Chicago Symphony und Pittsburgh Symphony, sowie das Israel Philharmonic, Los Angeles Philharmonic und New York Philharmonic Orchestra.
Christoph von Dohnányi, geboren in Berlin, begann zunächst ein Jurastudium in München und wechselte nach zwei Jahren an die Münchner Musikhochschule. Zum Abschluss seines Kompositions- und Klavierstudiums und der Ausbildung zum Dirigenten wurde ihm der Richard-Strauss-Preis der Stadt München verliehen. Anschließend setzte er sein Studium bei seinem Großvater Ernst von Dohnányi an der Florida State University fort.
1953 wurde er von Sir Georg Solti zum Dirigenten und Korrepetitor an die Oper Frankfurt berufen. Im Alter von 27 Jahren wurde er in Lübeck der jüngste Generalmusikdirektor Deutschlands, bevor er die Stelle des Chefdirigenten beim WDR Sinfonieorchester Köln antrat. Seine weitere Karriere führte ihn als Generalmusikdirektor und Operndirektor nach Frankfurt und 1978 nach Hamburg, wo er als Intendant und Chefdirigent die Hamburgische Staatsoper leitete. Während der Jahre in Frankfurt und Hamburg legte er besonderen Wert auf eine ausgewogene Spielplangestaltung, die traditionelle Opernproduktionen und innovatives Musiktheater zu vereinen suchte. Regisseure und Bühnenbildner wie András Fricsay, Klaus Michael Grüber, Peter Mussbach, Rudolf Noelte, Volker Schlöndorff, Erich Wonder, Luc Bondy, Jürgen Flimm, Herbert Wernicke und Achim Freyer gaben während dieser Zeit vielbeachtete Debüts; Agnes Baltsa, Ileana Cotrubas, Eva Marton, Julia Varady und Hildegard Behrens begannen ihre internationale Karriere in Frankfurt. Dohnányi selbst trat als Regisseur von Mozarts "Le nozze di Figaro" und Beethovens "Fidelio" hervor.