"Anything goes" mit Thomas Hengelbrock
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Der neue Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters hatte am 9. September zum großen Eröffnungskonzert eingeladen.
Hier spielt die Musik: Thomas Hengelbrock eröffnete die Saison 2011/2012 des NDR Sinfonieorchesters unter anderem mit der "Hamburger" Sinfonie von C.P.E. Bach.
Die schwedische Sopranistin Camilla Tilling erhielt großen Beifall für Händels "Almira" in der eigens von Thomas Hengelbrock zusammengestellten Suite.
Und er war auch dabei: Die Brahms-Skulptur im Foyer der Laeiszhalle überblickte das muntere Treiben in der Konzertpause.
Im zweiten Teil des Abends stand mit Beethovens "Eroica" einer der großen Klassiker der Konzertliteratur auf dem Programm.
Wie bereits bei C.P.E. Bach, Telemann und Händel im ersten Teil des Konzerts, dirigierte Thomas Hengelbrock auch Beethovens Sinfonie Nr. 3 ohne Taktstock (Foto der Anspielprobe).
Prominente Konzertgäste: NDR Intendant Lutz Marmor, Ulrich Wickert und Julia Jäkel sowie NDR Hörfunkdirektor Joachim Knuth.
Viele Konzertbesucher verbrachten die Pause bei unerwartet milden Temperaturen draußen auf dem Johannes-Brahms-Platz.
Mit viel Schwung ging es im dritten und letzten Teil des Konzerts in George Gershwins "Cuban Ouverture" - partiturgetreu mit den Perkussionisten vor dem Orchester.
Thomas Hengelbrock hatte extra für "schummrige Barbeleuchtung" im Großen Saal gesorgt.
Für große Begeisterung sorgte der Auftritt mehrerer Orchestermusikerinnen als Musicalchor für Cole Porter.
Sie brachten das Motto des Eröffnungskonzerts zu Gehör: Sopranistin Ute Gfrerer und Bariton Kevin Greenlaw sangen Highlights aus Cole Porters Musical "Anything goes".
Kevin Greenlaw erhielt stimmgewaltige Unterstützung von den Musikern des NDR Sinfonieorchesters...
...die sich ein mitreißendes Gesangsduell mit der "NDR Girls Group" lieferten.
Beim Schlussapplaus überreichte NDR Intendant Lutz Marmor Thomas Hengelbrock den obligatorischen Blumenstrauß - und hätte fast in der Zugabe mitsingen müssen!
Begeisterte Ovationen: Thomas Hengelbrock, die drei Gesangssolisten und die Musiker des NDR Sinfonieorchester hatten das Publikum in der Laeiszhalle im Sturm erobert.
Sie feierten den gelungen Einstand beim anschließenden Empfang im Brahms-Foyer: Rolf Beck, Leiter des Bereichs Orchester und Chor beim NDR, NDR Intendant Lutz Marmor mit seiner Gattin, Thomas Hengelbrock mit seiner Lebensgefährtin, der Schauspielerin Johanna Wokalek und NDR Hörfunkdirektor Joachim Knuth.
Sie feierten den gelungen Einstand beim anschließenden Empfang im Brahms-Foyer: Rolf Beck, Leiter des Bereichs Orchester und Chor beim NDR, NDR Intendant Lutz Marmor mit seiner Gattin, Thomas Hengelbrock mit seiner Lebensgefährtin, der Schauspielerin Johanna Wokalek und NDR Hörfunkdirektor Joachim Knuth.
Thomas Hengelbrock Dirigent
Camilla Tilling Sopran (Händel)
Ute Gfrerer Sopran (Porter)
Kevin Greenlaw Bariton (Porter)
Anything goes
Das Motto, mit dem sich Thomas Hengelbrock zur Eröffnung seiner ersten Saison als neuer Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters vorstellte, sprach für sich: Nichts ist unmöglich – Anything goes!
Von Barock bis Broadway
Sopranistin Camilla Tilling singt Händel.
Und so wurde der Bogen an diesem Abend auch gleich über drei Jahrhunderte Musikgeschichte gespannt. Den Auftakt des Konzerts machte Festlich-Barockes aus dem 18. Jahrhundert, als Hamburg mit seiner berühmten Gänsemarktoper schon weit über die Stadtgrenzen hinaus strahlte. Händel komponierte für dieses Haus mit der "Almira" seine erste große Oper, und auch Telemann wurde während seiner Zeit in der Hansestadt zum europäischen Ereignis.
Aufbruch mit Beethovens "Eroica"
Mittelpunkt des Eröffnungsprogramms war dann einer der großen Monolithen des sinfonischen Repertoires – Beethovens "Eroica", das wohl bedeutendste Aufbruchs- und Revolutionsstück in der Musik des 19. Jahrhunderts.
George Gershwin (1898-1837)
Zum Abschluss des Abends dann ging es von Hamburg über den Atlantik nach New York. Auf dem Broadway der dreißiger Jahre, Sehnsuchtsort aller Auswanderer und melting pot der verschiedensten Musikstile, traf der wild-jazzige George Gershwin auf die frechste Gesellschaftssatire, die New York bis dato gesehen hatte: Cole Porters Musical "Anything goes" eben, das 1934 zum talk of the town und einem der größten Kassenschlager aller Zeiten wurde.
Das Konzertprogramm:
CARL PHILIPP EMANUEL BACH
Hamburger Sinfonie
GEORG PHILIPP TELEMANN
Konzert für 3 Trompeten, Pauken und Orchester
GEORG FRIEDRICH HÄNDEL
Suite aus der Oper "Almira, Königin von Castilien"
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LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"
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Mit Cole Porter und George Gershwin über den Broadway:
GEORGE GERSHWIN
Cuban Ouverture
COLE PORTER
"Anything goes" (Highlights)