Andris Nelsons / Håkan Hardenberger
Das Programmheft zum Konzert (PDF).
Download startenB6 | Do, 09.02.2012 | 20 Uhr
A6 | So, 12.02.2012 | 11 Uhr
Hamburg, Laeiszhalle
09.02.2012 | 19 Uhr: Einführungsveranstaltung
Andris Nelsons Dirigent
Håkan Hardenberger Trompete
ANTONÍN DVOŘÁK
Heldenlied -
Sinfonische Dichtung op. 111
ROLF MARTINSSON
"Bridge" - Konzert für Trompete und Orchester Nr. 1 op. 47
RICHARD STRAUSS
Aus Italien -
Sinfonische Fantasie op. 16
Mitreißend: Andris Nelsons dirigiert das NDR Sinfonieorchester.
Ton-Poeme
Eigentlich galt Antonin Dvořák ja als Klassizist im Gefolge von Johannes Brahms. Und so wagte sich der tschechische Meister denn auch erst ganz am Ende seiner Laufbahn an die neumodische Form der Symphonischen Dichtung. Das "Heldenlied" ist das letzte aus einem Zyklus von fünf solcher Ton-Poeme.
Das Trompetenkonzert "Bridge" hat der schwedische Komponist Rolf Martinsson seinem Landsmann Håkan Hardenberger auf den Leib geschneidert. "Hardenbergers bemerkenswerte Trompetenklang und seine Musikalität waren für mich während der Arbeit an 'Bridge' eine große Quelle der Inspiration", erklärte der Komponist. Tatsächlich ist ein Tonsymbol aus den Buchstaben von Hardenbergers Namen in den Solopart eingewoben.
Ein etwas anderes Porträt: Trompeter Håkan Hardenberger hat sich unseren Fragen im "musikalischen Steckbrief" gestellt.
Johannes Brahms höchstselbst war es, der den jungen Richard Strauss zu einer Italienreise ermunterte. Wieder daheim verewigte Strauss seine Reiseeindrücke in einer Sinfonischen Fantasie mit dem Untertitel "Aus Italien". Auch den Schlager-Klassiker "Funiculì, Funiculà" wob der junge Tondichter in seinen Reisebericht mit ein – und wurde vom Urheber prompt auf Nachzahlung von Tantiemen verklagt.

Als "thrilling" beschrieb das Milwaukee Journal Martinssons Trompetenkonzert für Håkan Hardenberger. Pultstar Andris Nelsons hatte zudem Dvořák und Strauss auf das Konzertprogramm gesetzt.