Manfred Honeck / Rudolf Buchbinder
Das Programmheft zum Konzert (PDF).
Download startenB3 | Do, 17.11.2011 | 20 Uhr
A3 | So, 20.11.2011 | 11 Uhr
Hamburg, Laeiszhalle
17.11.2011 | 19 Uhr: Einführungsveranstaltung
Weiterer Konzerttermin:
L2 | Lübeck | Fr, 18.11.2011
Manfred Honeck Dirigent
Rudolf Buchbinder Klavier
ARVO PÄRT
Cantus in memoriam Benjamin Britten
WOLFGANG AMADEUS MOZART
Klavierkonzert C-Dur KV 467
PETER TSCHAIKOWSKY
Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74
"Pathétique"
Dirigent Manfred Honeck
Elegien und Märsche
Eine "ungewöhnliche Reinheit" verband den Komponisten Arvo Pärt mit seinem Kollegen Benjamin Britten. Und so widmete er Brittens Gedenken 1977 einen sechsminütigen Kanon, der im für Pärt typischen "Glöckchenstil" komponiert ist.
Pianist Rudolf Buchbinder
Mozarts Klavierkonzert C-Dur KV 467 stammt aus jenen stürmischen ersten Wiener Jahren, als der Komponist mit seinen Klavierkonzerten und Opern große Erfolge feiern und fürstlich verdienen konnte. Von der Uraufführung berichtete der Vater Leopold nach Hause: "Dein Bruder hat in seiner accademie 559 florin gemacht." Das Konzert KV 467 gehört zum Typus der "Militärkonzerte" und beginnt mit einem marschähnlichen ersten Themenkomplex.
Ein Werk, das "durch und durch von meinem eigensten Sein" erfüllt ist, nannte Peter Tschaikowsky seine Sechste Sinfonie. Und einem Auftraggeber, der ihn um die Komposition eines Requiems gebeten hatte schrieb der abergläubische Mozart-Verehrer kurz vor seinem Tod: "Mich verwirrt, dass meine letzte Sinfonie, die soeben fertig geworden ist, von einer Stimmung durchdrungen ist, die der eines Requiems nahe kommt."

Im November war der österreichische Pianist mit Mozarts Klavierkonzert KV 467 zu Gast in der Laeiszhalle Hamburg. Manfred Honeck leitete das NDR Sinfonieorchester.
In diese Sinfonie habe ich,
ohne Übertreibung gesagt,
meine ganze Seele gelegt.