Konzertsaison 2013/14
Das Saison-Programmheft 2013/14 als PDF-Datei (2 MB).
Download startenNein, das ist nicht der "typische" Antonín Dvorák, der Meister der Dumkas und Slawischen Tänze. Von Beginn an setzt seine 7. Sinfonie auf andere Töne, düster und betont kämpferisch klingt sie, es gibt jähe Einbrüche, Konflikte bleiben ungelöst. Erst das Finale des viersätzigen Werks bringt einen Durchbruch, ganz in der Tradition Beethovens. Und an diesem orientierte sich Dvorák in seiner d-Moll-Sinfonie offensichtlich - so, als wolle er zeigen, dass er mehr ist als bloß ein melodienseliger böhmischer Musikant.
Im Klassik Extra Konzert hat die NDR Radiophilharmonie unter Leitung ihres Chefdirigenten Eivind Gullberg Jensen diese bewegende Sinfonie des tschechischen Komponisten am Sonntag in Hannover gespielt.
Antonín Dvorák hat seine Sinfonie Nr. 7 tief bewegt vom frühen Tod eines seiner Kinder geschrieben. Dieses Werk ist im Klassik Extra Konzert nun nachzuhören.
Bereits beim zeitgenössischen Publikum kam das neue Werk bestens an. Seinen Anspruch, ein Werk zu schaffen, das "die Welt bewegt", hatte Dvorák glänzend erfüllt. Das Werk entstand in einer Lebensphase des Komponisten, die von Tragig geprägt war: Eines seiner Kinder war zuvor früh verstorben.
In der Reihe Klassik Extra war am 10. Februar Antonín Dvoráks Sinfonie Nr. 7 op. 70 zu hören. Wie gewohnt hat Roger Willemsen sein Publikum zuvor informativ und kurzweilig auf diesen Musikgenuss eingestimmt.
Konzert:
Sonntag, 10. Februar 2013, 11.30 Uhr
Landesfunkhaus Niedersachsen, Großer Sendesaal
NDR Radiophilharmonie
Dirigent: Eivind Gullberg Jensen
Moderation: Roger Willemsen
Programm:
Antonín Dvorák: Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70

Düster und kämpferisch klingt Antonín Dvoráks Sinfonie Nr. 7 d-Moll. Roger Willemsen hat beim Klassik Extra Konzert erläutert, was den Komponisten zu diesem Werk bewegte.