Kaum öffnen die Türen, strömen auch schon die Gäste ins festlich geschmückte NDR Landesfunkhaus. Nun heißt es für die Kinder entscheiden - welche der vielen Attraktionen sie keinesfalls verpassen möchten.
Die "Geigenstraße" wartet noch auf ihren Einsatz.
... wenn das mal nicht die Haltung und Ausstrahlung einer kommenden großen Geigerin ist ...
Vor der Praxis steht die Theorie: Die Geige hat zwar nur vier Saiten, erklärt Bratschist Moshe Ben Dor, doch die haben's in sich ...
... schließlich ist volle Konzentration gefragt - und ein gutes Gehör!
Oliver Mascarenhas demonstriert, wie selbst ein noch so begeisterter Cellist im Orchester sein Instrument möglichst nicht hält - schon aus Platzgründen.
Eins steht fest: Die Liebe zum Cello entsteht nicht selten schon in jungen Jahren.
Dieses Trio hat seinen "Auftritt" im Großen Foyer. Doch bei welchem Ensemble spielt noch der Herr in der Mitte die Erste Geige? Ich komm' nicht drauf ...
Was passiert eigentlich vor dem Konzert? Im Kleinen Sendesaal lüften Britta Riedmiller und Christian Edelmann das Geheimnis: Es wird gewienert - schließlich sollen die Töne sauber heraus kommen.
Schlagzeug - das geht in die Arme und Beine, so lautet das Motto im Kleinen Foyer. Die Schlagzeuger des Orchesters - hier Wolfgang Schneider und Oliver Arlt - zeigen, wie.
Trommeln kann man lernen. Und das Wichtigste: Den Rhythmus haben wir alle schon im Blut - den Herzschlag!
Wie gut ist es da, dass es Trommeln in jeder Größe gibt!
Kaum zu glauben, wie groß die Vielfalt der Percussion-Instrumente ist. Und alles zusammen macht umso mehr Spaß!
Lust auf Schlagzeug? An der Bastel-Station im Kleinen Foyer kann mit einfachen Mitteln eine Trommel selbst gebaut werden: Die Klick-Klack- oder China-Trommel.
"Little Amadeus" zum Anfassen: Acht Musiker der NDR Radiophilharmonie und ein Erzähler lassen die große Konzertreise des damals Neunjährigen "Wolferl" Amadeus Mozart in Geschichten und Musikstücken nachempfinden.
Die Klarinette kitzelt an der Unterlippe! Und ihr Ton hat schon so manchen in ihren Bann gezogen.
Mit Begeisterung fürs Blech - Hörner Trompeten, Posaunen und die Tuba können im Kasino bestaunt und ausprobiert werden.
Mit der Tuba im angepassten Format steht dem Bläser-Spaß nichts mehr im Wege.
Im großen Konferenzraum führt die Musikschule Hannover den "Karneval der Tiere" auf, ein multimediales Konzert mit Musik von Camille Saint-Saens.
Treffen sich zwei Kontrabassistinnen. Sagt die eine: "Du, Ukulele geht gar nicht!" Sagt sie andere: "Stimmt!"
Auszüge von "Prinzessin Kunigunde", einem Kindermusical der Musikschule Hannover unter der Leitung von Viola Beck mit Musik von Ulrich Beck, begeistern die Zuschauer. Die komplette Aufführung steht am Sonnabend, 15. Juni, um 15 Uhr und am Sonntag, 16. Juni, um 12 Uhr in der Athanasius Gemeinde in Hannover-Südstadt auf dem Programm.
An vielen Stellen ist auch für das leibliche Wohl gesorgt, wie etwa auf der Terasse des Kasinos.
Wenn das keine "Panne" ist: Dem Dirigenten Jens Georg Bachmann ist das Orchester abhanden gekommen! Wie soll er nun das Abschlusskonzert dirigieren?
Das ist ja noch nie passiert - und er hat's verbockt: Orchesterwart Eduard Meisel (Jörg Schade) hat die Musiker zur falschen Zeit bestellt. Aber wie geht ein Konzert ohne Musiker? Und wo bitteschön ist eigentlich die Melodie?
Ach so, das Stück heißt "Die verlorene Melodie" - ein sinfonisches Märchen für Sprecher und Orchester. Dann ist das Happy End ja kein Wunder - und die Begeisterung beim jungen Publikum ebenso wenig! Text: Wolf-Rüdiger Leister