Stand: 30.10.2017 10:00 Uhr

Freundeskreis bei der Tagesschau

Exklusiv werden die Mäzene des Freundeskreises des NDR Elbphilharmonie Orchesters durch die heiligen Hallen des Tagesschau-Studios in Hamburg-Lokstedt geführt.

Die Mitglieder des Freundeskreises des NDR Elbphilharmonie Orchesters genießen viele Vorteile. So gibt es unter anderem die Möglichkeit Musiker zu treffen, bei ausgewählten Proben dabei zu sein, aber auch an besonderen Veranstaltungen teilzunehmen. Björn Marzahn gehört zu den Mäzenen des Freundeskreises und berichtet über einen Besuch bei der Tagesschau.

Die Nummer Eins unter den Nachrichtensendungen

Das ist ein Highlight: Exklusiv öffnet die Tagesschau für einen Besuch der Mäzene des Freundeskreises zusammen mit dessen Vorsitzenden ihre Studiotüren. Dr. Kai Gniffke, Erster Chefredakteur von ARD-aktuell, empfängt uns persönlich und nimmt sich - trotz der brisanten spanischen Wirren um die katalanische Provinz - drei Stunden Zeit, höchst interessant über "die DNA der Tagesschau" als das nachrichtliche deutsche Leitmedium zu berichten.

Der Freundeskreis

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Die Tagesschau gilt mit täglich mehr als zehn Millionen Zuschauern als die meistgesehene Nachrichtensendung der westlichen Welt - noch vor dem US-Medienriesen NBC mit neun Millionen Zuschauern. Und so kommt es auch, dass sich sämtliche deutschen Fernsehprogramme mit ihren Spielfilm-Angeboten nach der 20 Uhr Tagesschau richten.

Im Konferenzraum, in dem jeden Morgen um 10.30 Uhr die Nachrichten- und Planungsredakteure zusammenkommen und die Nachrichtenlage der Welt erörtern, erfahren die gespannt zuhörenden Freundeskreisler, was und wer hinter der Tagesschau steht und lernen, dass die Herausforderungen einer modernen Mediengesellschaft auch vor dieser Nachrichteninstitution nicht haltmachen. Reine Nachrichten, sachlich, kompetent, professionell und ohne jegliche Bewertung aufbereitet, stellen heute einen großen Wert dar. "Eine gut informierte Gesellschaft ist eine aufgeklärte, leistungsfähigere Gesellschaft", sagt Kai Gniffke.

Die DNA der Tagesschau: relevante Nachrichten

Unter dem Dach ARD-aktuell werden täglich 20 Sendungen produziert und ausgestrahlt, darunter die Tagesschau, die Tagesthemen und Tagesschau24, aber auch tagesschau.de sowie eine Tagesschau-App gehören dazu. Wir lernen, dass Tagesschau-Twitter 2,3 Millionen Follower hat und die Facebook-Seite der Tagesschau 1,3 Millionen Abonnenten und beide damit nach "Bild" und "Spiegel" die größte Community besitzen.

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Kai Gniffke, Erster Chefredakteur ARD-aktuell, begleitet die Mitglieder des Freundeskreises durch die Räumlichkeiten der Tagesschau.

Für den Chefredakteur gilt dies als Beleg, "dass ein reines Nachrichten-Produkt wie die Tagesschau auch in den sozialen Medien bei jüngeren Nutzern funktioniert". Und das, betont er, "obwohl wir überhaupt keine Unterhaltung, Spiele oder Reisetipps anbieten, sondern nur das Hartholz dieser Erde: relevante Nachrichten."

Dies sei das Markenzeichen der Tagesschau, die "eigentliche DNA": klare, einfache Nachrichten, abgeklopft auf ihren Nachrichtenwert und penibel auf ihre Relevanz hin überprüft. "Während die andere Medien ihren Lesern eine Fotostrecke der 20 Spielerfrauen des FC Barcelona vorstellen, bieten wir unseren Online-Lesern eine Fotogalerie mit den 20 Mitgliedern des deutschen Ethikrats", verdeutlicht Gniffke.

Rund-um-die-Uhr aktuell aus der ganzen Welt

Kurz vor Beginn der 20-Uhr-Nachrichten führt der Chefredakteur die Mäzene durch die Redaktions-, Produktions- und Studioräume. 150 Menschen arbeiten hier journalistisch, im Rund-um-die-Uhr-Betrieb, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. 50 Millionen Euro koste ARD aktuell jährlich, so Gniffke, was bei steigenden Kosten, aber gleich bleibendem eigenem Leistungsanspruch zunehmend ein Problem darstelle. Woraufhin ein Mäzen ihm lachend empfiehlt, bei einer drohenden Finanzierungslücke doch einfach einen "Freundeskreis wie den des NDR Elbphilharmonie Orchesters zu gründen".

Kai Gniffke führt entlang gläserner, moderner Büros, in denen Nachrichten-Redakteure internationale Meldungen bewerten oder Grafiken, Fotos und Filme auf ihre Brauchbarkeit prüfen. "Die Ansprache des katalanischen Ministerpräsidenten Puigdemont verschiebt sich", teilt ein leitender Redakteur dem Chef zwischen den Fluren mit. Die Standleitung nach Barcelona, von wo um 20 Uhr live berichtet werden soll, müsse verlängert werden. Zwei Journalisten eilen an die Telefone.

Dann der Produktionsraum vor dem Studio. Nicht sehr groß. Vielleicht 18 Arbeitsplätze für die Chefs vom Dienst, Producer, Grafiker und Redakteure. Es ist relativ still. Selbst die Telefone klingeln leise. Keine Hektik. An einem winzigen Desk, einer Art Katzentisch mitten im Raum, lesen sich die Sprecher kurz vor der Sendung die Nachrichten durch. "Es kommt vor, dass der Beitrag eines Korrespondenten knapp überspielt wird und noch kein Nachrichtentext für die Sprecher vorliegt", erzählt Gniffke. Dann wird von der Redaktion in Echtzeit ein Text in das Studio auf den Teleprompter gesandt, von dem der Sprecher die Meldung abliest.

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Vereinssatzung

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