Eröffnungskonzert Festspiele MV 2018

Nach seinem Debüt im Jahr 2015 ist Pablo Heras-Casado im Juni 2018 erneut zu Gast beim NDR Elbphilharmonie Orchester.

Der charismatische spanische Dirigent Pablo Heras-Casado kehrt ans Pult des NDR Elbphilharmonie Orchesters zurück. Auf dem Programm stehen mit Johannes Brahms und Antonín Dvořák der Meister und sein Schützling. Der Herausforderung von Brahms' Zweitem Klavierkonzert stellt sich der mehrfach ausgezeichnete Pianist Francesco Piemontesi.

Eröffnung der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
Fr, 15.06.2018 | 19.30 Uhr
Neubrandenburg, Konzertkirche (An der Marienkirche 1)

Pablo Heras-Casado Dirigent
Francesco Piemontesi Klavier
NDR Elbphilharmonie Orchester

JOHANNES BRAHMS
Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83
ANTONÍN DVOŘÁK
Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60

Tickets erhalten Sie ab 30. November 2017 um 10 Uhr direkt bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und unter (0385) 591 85 85.

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"Mehr Ideen als wir alle"

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Pianist Francesco Piemontesi war von 2009 bis 2011 "New Generation Artist”" der BBC und erhielt 2012 den "Best Newcomer Award" des BBC Music Magazine für seine CD "Recital" mit Werken von Händel, Bach, Brahms und Liszt.

"Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle. Aus seinen Abfällen könnte sich jeder andere die Hauptthemen zusammenklauben", hat Johannes Brahms einmal über seinen Freund und Schützling Antonín Dvořák gesagt. Folgt man diesem Urteil, so muss der große Meister in seinem Zweiten Klavierkonzert einen ganzen Komposthaufen seines jüngeren Kollegen umgegraben haben.

Nicht einmal die für Instrumentalkonzerte sonst üblichen drei Sätze reichten Brahms, um alle seine Einfälle in diesem Werk unterzubringen. Vom lyrischen Hornruf zu Beginn über das unendlich schöne Cello-Solo im langsamen Satz bis hin zur beschwingten Ohrwurm-Melodie im Finale gibt es für den Pianisten überdies alle Hände voll zu tun.

Eine musikalische Reverenz

Wie dankbar wiederum Dvořák dem Mentor Brahms angesichts des unermüdlichen Einsatzes für seine Karriere war, spürt man unter anderem in seiner Sechsten Sinfonie. Der Beginn des vierten Satzes erinnert so deutlich an das Finale aus Brahms' Zweiter Sinfonie, dass man die Verbeugung des Jüngeren vor dem Älteren förmlich vor sich sieht.

Ansonsten sind "Daseinsheiterkeit, Lebensmut, Freude und Frohsinn" und der zu erahnende "Gesang der böhmischen Fluren und Wälder" - wie Otakar Šourek es formulierte - in diesem Werk aber ganz typischer Dvořák.

Weitere Konzerttermine

Heras-Casado dirigiert Brahms & Dvořák

14.06.2018 20:00 Uhr und weitere Termine
Elbphilharmonie

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Mit Brahms & Dvořák in Lübeck

16.06.2018 19:30 Uhr
Musik- und Kongresshalle Lübeck

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