Dohnányi: Berg und Bruckner

Vadim Gluzman gehört zu den besten Violinisten seiner Generation. Er spielt auf einer Stradivari von 1690, der legendären "Ex-Leopold Auer".

2004 bis 2011 war Christoph von Dohnányi Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Von Beginn an hat er sich für den Bau der Elbphilharmonie eingesetzt, jetzt besteigt er zum ersten Mal das Podium im Großen Saal - mit Werken von Anton Bruckner und Alban Berg. Als Solist gastiert der ukrainisch-israelische Ausnahmegeiger Vadim Gluzman beim NDR Elbphilharmonie Orchester.

Do, 18.05.2017 | 20 Uhr
Fr, 19.05.2017 | 20 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Einführungsveranstaltungen mit Habakuk Traber jeweils um 19 Uhr im Großen Saal

Christoph von Dohnányi Dirigent
Vadim Gluzman Violine
NDR Elbphilharmonie Orchester

ALBAN BERG
Violinkonzert "Dem Andenken eines Engels"
ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 4 Es-Dur "Romantische"

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Der Vision folgen

Die Szene ist jedem, der sie miterlebte, in Erinnerung geblieben. Bei einer Anhörung in Sachen Elbphilharmonie im Kaisersaal des Hamburger Rathauses wird Christoph von Dohnányi gefragt: "Gibt es denn einen Bedarf für die Elbphilharmonie?" Mit einer Mischung aus Erstaunen, Unwillen und Amüsement kontert der Maestro: "Was heißt Bedarf? Gab es etwa Bedarf für Coca Cola oder für Beethovens Neunte?" Damit war alles gesagt. Von Anfang an setzte Christoph von Dohnányi sich mit Worten und der Kra‚ft seiner Persönlichkeit für den Bau der Elbphilharmonie ein.

Debüt in der Elbphilharmonie

Nun steht er auf dem Podium im Zentrum jenes Saals, für dessen Verwirklichung er seinerzeit stritt. Für sein Debüt in der Elbphilharmonie wählte von Dohnányi zwei Werke, die während seiner Zeit als Chefdirigent des heutigen NDR Elbphilharmonie Orchesters zu seinem absoluten Kernrepertoire zählten: Anton Bruckners Vierte Sinfonie, die sogenannte "Romantische", und Alban Bergs dem Andenken der früh verstorbenen Manon Gropius gewidmetes Violinkonzert.