Trio Catch im Resonanzraum

Ihr Anliegen ist es, ihr Publikum gefangen zu nehmen: die drei Musikerinnen des Trio Catch.

Catch! – mit anderen Worten: Wie schafft man es, sein Publikum gefangen zu nehmen? Beim Trio Catch kann man das wichtigste Anliegen der Musikerinnen schon am Namen ablesen. Im Mai kommen die drei in den Resonanzraum St. Pauli.

Mi, 24.05.2017 | 20 Uhr
Hamburg, Resonanzraum St. Pauli (Feldstraße 66)

Trio Catch:
Boglárka Pecze Klarinette
Eva Boesch Violoncello
Sun-Young Nam Klavier

Kristóf Baráti Violine (als Gast)

GÉRARD PESSON
Catch Sonata
THOMAS ADÈS
Catch op. 4
SANTIAGO DÍEZ-FISCHER
Neues Werk (Uraufführung)
VITO ZURAJ
Chrysanthemum
MÁRTON ILLÉS
Rajzok III

Anschließend: NACHTSTUDIO
HELMUT LACHENMANN
Allegro sostenuto

Mit einer Einführung in das Stück von Helmut Lachenmann

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Der Resonanzraum St. Pauli im Bunker Feldstraße ist zur Heimat für innovative Musikkonzepte geworden.

Die stärksten Lockmittel der drei Musikerinnen beim Publikumsfang: uneingeschränkte Virtuosität – und eine auf jedes noch so ungewöhnliche Werk genau eingerichtete Klangvorstellung. Die Kombination von Klarinette, Violoncello und Klavier hatte für Komponisten von jeher einen besonderen Charme. Hier vereinen sich ein Blas-, ein Streich- und ein Tasteninstrument zu einer denkbar vielfältigen Fülle von Klangqualitäten.

Das Hören, die Begegnung mit Kunst überhaupt müsste als eine Art Abenteuer erfahren werden, voller Entdeckungen und Überraschungen. Helmut Lachenmann

Hybridklavier, Puccini-Referenz und eine Klangstudie

Fünf zum Teil eigens für ihr Ensemble geschriebene Werke sowie einen Klassiker der zeitgenössischen Musik stellt das Trio Catch nun im Resonanzraum St. Pauli vor: Márton Illés setzt in "Rajzok III " auf den Sound eines Hybridklaviers, Vito Zuraj spielt in "Chrysanthemum" auf Puccini an, und Helmut Lachenmanns "Allegro sostenuto" ist eine systematische Klangstudie über das Phänomen des Nachhalls.

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